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2 (1927)
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meide, als Parteigänger der Ententegruppe in dieserKrisis zu erscheinen. Lord Haldane meint, die an-geregte Vorbesprechung werde Russen und Öster-reicher zwingen, mit greifbaren Anträgen hervor-zutreten, was bisher nicht geschehen, und befürwortetdie Wahl von London als den geeignetsten Ort. In-zwischen müsse aber alles vermieden werden, waszu einer scharfen Sonderung der Gruppen (harden thegroups) führen könnte. Dieselben müßten sich viel-mehr möglichst inGelatine verwandeln.

Lichnowsky.

AN DEN REICHSKANZLER VON BETHMANN HOLLWEG

London , 25. 3. 1913

ie gemeldet, hatte bei der Verhandlung über die

WThronrede Lord Hugh Cecil vor kurzem dieFrage an den Premierminister gerichtet, ob geheimeAbmachungen zwischen England und einer anderenMacht bestünden, welche das Inselreich zwingenwürden, an einem kontinentalen Kriege teilzunehmen,die dieser mit der Erklärung beantwortete, daß solcheAbmachungen nicht bestünden.

Gestern richtete der Abgeordnete King eine ähn-liche Frage an Mr. Asquith, indem er wissen wollte,ob die auswärtige Politik Englands gegenwärtig durchirgendwelche Verträge, Abkommen oder Verpflich-tungen gebunden sei, denen zufolge britische Militär-kräfte unter gewissen Voraussetzungen verpflichtetsein würden, auf dem Festlande an militärischen Unter-nehmungen sich zu beteiligen. Mr. Asquith antwortete,daß keinerlei Verpflichtungen bestünden, welche siezwingen würden, bei irgendeinem Kriege mitzuwirken,mit anderen Worten, falls Krieg entstünde zwischenden europäischen Mächten, so wären keine un-

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