DAS ‘WEILERTHAL.
9
4. Weiden . . . 17,11 ha, also 2,9 °/o d. Gesammtareals.
5. Forsten . . . 38,73 „ „ 6,7 „ „ „
Auf den Kopf der Bevölkerung treffen 70,3 ar Kulturland.Gemeindeveimögen: 24,95 ha Wald, 15 ha Acker, 2 arWeiden . Steuerzuschläge 39°/o. Einnahmen 7347,34 Mk.,Ausgaben 5424,99 Mk.
8. Weiler.
Der Kantonalhauptort Weiler ist seinem Charaker nachstädtisch. Obwohl zwei Ortschaften, Steige und Breitenbach,ihn an Einwohnerzahl übertreffen, so finden wir doch dortein völlig ländliches Wesen, hier aber den ausgeprägten Cha-rakter einer deutschen Kleinstadt. So ist Weiler der Sitzeiner Anzahl von Gewerben, die im übrigen Thale nicht ver-treten sind. Die Bevölkerung wohnt dort nach städtischerWeise und liegt nur in geringem Umfange neben ihrer son-stigen Beschäftigung dem Landbau oh. Dazu kommt, dassWeiler der Sitz einer Anzahl von Behörden ist, deren Macht-gebiet sich über den mit dem geographischen Begriff desWeilerthales zusammenfallenden Kanton Weiler erstreckt.So finden wir dort das Amtsgericht, den Polizeicommissar,die Steuereinnehmerei, das Enregistrement, die Oberförstereiund andere Behörden mehr. Jeden Mittwoch ist in WeilerMarkt, auf welchem Naturprodukte und die am meisten ge-brauchten Gewerbeprodukte, letztere meist von auswärtskommend, den Thalbewohnern zum Verkauf angebotenwerden.
Weiler hat 188 Häuser, 277 Haushaltungen, 1089 Seelen.Weberfamilien sind hiervon 26 mit 92 Hausgenossen, also9,3 resp. 8,4%.
Das Gesammtareal beträgt 305,33 ha. Hiervon ent-
fallen auf
1. Ackerland . .
87,73 ha,
also 28,7 % d.
Gesammtareals.
2. Wiesen . . .
75,00 „
W
24,5 „ „
3. Weinberge . .
64,75 „
w
21,2 „ „
W
alle 3 Kulturflächen
227,48 „
5)
74,5 „ „
4. Weiden . . .
5,00 „
1)
1,6 „ n
n
5. Forsten . . .
50,00 „
T>
19,6 „ „