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KAPITEL I
Auf den Kopf der Bevölkerung entfallen 20,9 ar Kul-turland. Auch in diesem geringen Betrag spricht sich derstädtische Charakter des Ortes aus.
Gemeindevermögen: 45,07 ha Wald, 25 ha Acker, 2 haWiese. Steuerzuschläge 19 °/o. Einnahmen (incl. der Armen-verwaltung) 11,640 Mk., Ausgaben (incl. der Armenvorwal-tung) 10 715,69 Mk.
9. Erlenbach.
190 Häuser, 202 Haushaltungen, 896 Seelen. Davonnur 9 Weberfamilien mit 38 Hausgenossen, also 4,7 resp.4,2 der Bewohner. Die Weber sind in diesem, durch seineRebbauern reichen Dorf von allen Ortschaften des Thaiesabsolut und relativ am schwächsten vertreten.
Das Gesammtareal der Gemarkung beträgt 1108,39 ha.Davon entfallen auf
1. Ackerland . . 108,05 ha, also 9,7 °/o d. Gesammtareals.
2. Wiesen . . . 91,98 „ „ 8,2 „ „ „
3. Weinberge . . 98,40 „ „ 8,8 „ „ „
alle 3 Kulturflächen 298,43 „ „ 26,8 „ „ „
4. Weiden . . . 417,06 „ „ 37,6 „ „ „
5. Forsten . . . 372,57 „ „ 33,6 „ „ „
Auf den Kopf der Bevölkerung kommen 33,3 ar Kul-turland.
Gemeindevermögen: 127,13 ha Wald, 0,80 ha Wiesen,218 ha Krüter; Waldungen nicht unter Forstverwaltung33,58 ha. Einnahmen 8981 Mk., Ausgaben 9960,90 Mk.
10. St. Marti n.
Häuser 87, Haushaltungen 105, Seelen 422. Weber-familien 18 mit 85 Personen, also 17,4 resp. 20,1 °/o derEinwohnerschaft.
Das Gesammtareal der Gemarkung beträgt 408,30 ha.Davon entfallen auf
1. Ackerland . . 95,32 ha, also 23,5 °/o d. Gesammtareals.
2. Wiesen . . . 50,43 „ „ 12,3 „ „ „