Druckschrift 
Die Lage der Hausweber im Weilerthal / von Karl Kaerger
Entstehung
Seite
158
Einzelbild herunterladen
 

158

KAPITEL VIII.

veranschlagt waren, in den Steuercontobiichem nachgesehen.Viele der Familien habe ich nun allerdings gar nicht, odernicht mit Sicherheit ermitteln können. War letzteres nichtmöglich, so habe ich diese lieber ausgeschieden, und nurjene herangezogen, bei denen die Identität der Personenmeiner Liste mit denen in dem Steuerconto unzweifelhaftwar. Dieser Rest war bei Triembach ein so geringer, dassich dieses Dorf von der Untersuchung ausschliessen musste.

Bei den beiden Dörfern fand ich nun einen fast voll-ständigen Parallelismus zwischen der Fruchtbarkeitsziffer undder Steuersumme. Je kleiner jene, in je kürzeren Zwischen-räumen also die Familie wieder ein Kind bekam, desto ge-ringer war auch diese.

Diesen Parallelismus habe ich in folgender Tabelle dar-zustellen versucht. Sie trägt am Kopf die Steuersummen undan der Seite die Fruchtbarkeitsziffern. In jeder Klasse vonEhen mit gleicher d. h. innerhalb eines Jahres sich bewegen-der Fruchtbarkeitsziffer ist nun ausgerechnet, wieviel Procentdieser Familien jeder der fünf willkürlich angenommenen Steuer-klassen angehören.

A. Gereuth.

Fruclitbarkeits-

bis 1 Mk.

bis 5 Mk.

bis 10 Mk.

bis 20 Mk.

bis 40 Mk.

Ziffer.

jährliche Steuer.

bis 1,9 Jahre

40

60

von 1,93

42

37

16

5

3,1-4

17

17

33

33

4 5,5

50

50

B. Diefenb

a c h.

Fruclnbarkeits-

bis 1 Mk.

bis 5 Mk.

bis 10 Mk.

bis 15 Mk.

bis 30 Mk.

Ziffer.

jährliche Steuer.

bis 1,9 Jahre

40

40

20

von 1,92,9

42

22

21

15

* 2,9-3,9

18

18

46

18

4-7

25

25

50