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KAPITEL VIII.
Nur in drei Gemeinden habe ich diese letzteren Zahlen
gesammelt.
Folgendes
war das
Resultat
Kinder
davon
macht
Verhältniss
über 15 J.
auswärts
%
zur Bevölkerung
Gereuth
. 142
50
35,91
12,3
Diefenbach
145
48
33,10
12,6
Triembach
64
33
48,7
19,9
Vergleichen wir
nun diese Zahlen
mit den früher ge-
woimenen, so ergibt sich, dass das Verhältniss der Aussen-kinder zu den abzugsfähigen Kindern dem der Aussenkinderzu der Bevölkerung fast proportional ist. Nehmen wir näm-lich das Yerliältniss der beiden in Rede stehenden Procent-zahlen in Triembach (48,7:19,9) als Maassstab an, denkenwir uns der Einfachheit halber, dass sowohl in Gereuth wiein Diefenbach 12,5 °/o der Bevölkerung hinausgeht, undfragen, welches müsste an Triembach gemessen in Gereuthund Diefenbach das Yerliältniss der Aussenkinder zu denexportfähigen Kindern sein, so ergeben sich 30,74%, eineZahl, die von den thatsächlichen nur wenig absveicht. DieseRechnung lehrt uns, dass mit den von uns aufgestellteuYerhältnisszahlen die als wünschenswerth bezeichneten sogut wie gegeben sind.
Noch grösser wie die Schwankungen in den Mengender Aussenkinder sind die in der Yertheilung derselben aufdie einzelnen Aufenthaltsorte.
Hier fällt unter anderem der starke Zug nach Frank-reich auf, der in den folgenden Gemeinden herrscht:
Weiler (wo 58,3 % der sämmtlichen auswärtigen Kinderin Frankreich sind), Steige (51,5), Bassenberg (42,4), Grube(40,0), Breitenau (36,4), Triembach (36,3) und Urbeis (34,8).
Besonders auffallend tritt dies bei der hohen absolutenZahl in Steige hervor, da hier von 69 auswärtigen Kindern33 nach Frankreich gegangen sind. Die Gründe für dieseErscheinung liegen wohl einmal in der Nähe der Grenze fürdie Orte Urbeis und Steige, ferner in dem Umstande, dassdiese beiden Orte, sowie Grube und Breitenau eine Patoisredende und französisch verstehende Bevölkerung haben. Aus