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(8.1.1822) 7 [Beilage]
 
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«eis« öffentlich versteigert werden. Dasselbe besteht: I. Aus einem ganz gemauerteseingädigen Wohnhaus mit Platten gedeckt, sammt daran gebauten Stallungen undStadel unter einem Dach , zu 2/ztel mit Platten und zu i/ztel mit Stroh gedeckt,und einen hölzerne», mit Platten gedeckten Schweinstall, dann einen mir Obstbäu-men bepflanzten Hansgarten, welche sämmtliche Realitäten zum gräflich Levdensche»Patrimoniaigerichte Kapperzell grundbar sind. II. Aus 28 Tagw. z Dez. Felder»,5 Tagw. 15 Dez, Wiesen und 9 Tagw. 83 Dez. Holz, welche sämmtliche Gründe zumkdnigl. Rentamt Aichach frcvstiftig sind. Der ganze vorsiehende Gutskompler istübrigens auf 1587 fl. gerichtlich eingeschätzt. Den ,5. D«>z. i«2r. Konig!, baier.Landgerich t Aichach.__ Forster, Landrichter. Fehwer, Pra kt.

(Bekanntmachung.) Aus freyerHand, jedoch durch das unterfertigte Amt, wir»das Anwesen der Küfners- Wittwe, Elisabeths Kraupp dabier, worauf das vierteKüfncr-Gcwerbsrecht unschwer wieder erhalten werden kann, öffentlich versteigert,und gegen baare Bezahlung nach crfolgter Genehmigung dem Meistbietenden zuer-kannt. Dieses Anwesen bestehet in der Stadt ans einen, großen gemauerten Eckhausemit Lickrung von den Seiten, zu ebener Erde ist eine geräumige Werkstätte, derleyFIvtz, ein Gewölbe, Abtritt und Eingang zum Keller, über eine Stiege sind 4 Zimmerein lichtes Flötz und Küche. Außer der Stadt ist ein Tag«. 500 Qt. Sch. SchwarzholzimMbnchebachundein schlechterer derley Hvlztheilzu 1Z2Tagw.2465Qt.Sch. imArn,schwangerholz, dazugehörig. Hieven wird zur Stadttammer jährlich 2 fl. 29 kr. ihl.,und zum königl. Rentamte, außer der Gewerbs- und Familien-Steuer, 2fl> 56kr.1 hl. bezahlt. Die Versteigerung wird in der Landgerichts-Kanzlcy am Mittwochden 6. Febr. 1822 von Früh 8 bis Mittags 12 Uhr, und von Nachmittags 2 bis zumGlockenschlag 4 Uhr vorgenommen. Der Kaufslustige muß sich über sein hinreichendesVermögen über Aufführung, erstandene Gewerbslehre und Wanderung, dann Erle»dignng von Militärpflicht legal ausweise». Kanfslustige werden mit dem Bemerke«»eingeladen, daß hier 2 Kommunbräuhäuser, worinn 25 Bräuer im Winter und Som-mer Bier brauen, dann 4 Privat-Bräuhäuser, und z Branntweinbrenner sich befinden.Cham, den 11. Dez. 1821. Kdnigl. Landgericht Cham.

Bronold, Landrichter. Gsellhvfer.» < > >>---.

(Ocffentliche Vorladung.) Nachdem der bürgerliche Seifensieder-Sohn vor»Kdstlarn, Lampert Modler, unterm 15. dieß Monats die Bitte stellte, seinen Bruder^Franz Paul Modler, öffentlich vorgeladen, damit sonach ihre Differenz wegen Thei-lung des Elterngutes beendiget werden könnte, so wird Franz Paul Modler hiemitöffentlich aufgefodert, in Zeit von 6 Wochen s vsto sich bey unterfertigtem Ge-richte zu stellen, widrigenfalls das in seinem Rechtsstreite gegen seinen Bruder Lam»pert Modler unterm 29. May dieß Jahrs erlassene, unterm 25. Juni aber eröffnete,und rechtskräftig gewordene Erkenntniß des königl. Appellations-Gerichts für denUnterdonaukreiS ohne Weiters sxscutionsm gebracht werden wurde. Den 20. Dez.i82r. König l. baier. Landgericht Griesbach. K' pfinger. Pfäff i nger, Protok.

( Verpachtung.) Von kommendenGeorgi an, nämlichvom 24.April 1822an,fangend, werden nachstehende Oekonomie-Güter auf mehrere Jahre mit einanderverpachtet, als: ^. Das Hofgebäude Gumppenberg, i/ttel Stunde v^n PdttmeSentfernt, mit ss. einer bedeutenden Schäferey, dl,. 24 i/4tel Morgen Gärten, co.Z8 Morgen zwey - und einmahdigen Wiese», und ää. 142 ?/8tel Morgen Aecker, dannL. Das Hofgcbäude Sedelbrun, 1/2 Stunde von Pöttmes entlegen, mit ss. einerebenfalls bedeutenden Schäferey, kk. z i/4tel Morgen Garten, 135 Morgen zwey,und imähdige Wiesen, I>K. m Morgen Aecker . Zusammen 474 ?Mel Morgen. Pacht,liebhaber können demnach von nun an über das Weitere hier bey der freyherrlich vonGumppenbergischen hohen Vormundschaft sich Aufklärung stündlich, und sohln bey Zei-ten erholen. Pöttmes , den 15. Dez. 1821. Das freyherrlich v. GumppenbergischePatrimonialgericht I. Klasse Pöttm es.__ Scherlel, Parrimonialrichter.

( Staas - Realitäten - Versteigerung.) Da nach erfolgtem gnädigsten Regie-rungsbefehl vom 15. dieß Monats Xum. 5706 die unterm 6. eju5äein gepflogeneVerkaufs - Verhandlung des Försterhauseö nebst Garten zu Friedberg die höchste Ge-