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Ulrich von Hutten
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um seinen Nacken, lehnt sich zurück und hängt mit glänzenden,trunkenen Blicken an seinen Augen.)

Ulrich, bist Du's wirklich, Tu einziger, gött-licher! --O jetzt hab' ich Dich wieder! (umarmt ihn

mit Ungestüm.)

Hütten lihre Haare streichend.) Du liebes, gutes Kind! Dauk dem Engel, der Dich Engel zu dieser Stnndesandte! Du einzige, die mich versteht und kennt!

Margarethe (iu Huttcns Haareu spielend; verklärt undgedankenversunkene) Wie lang ist's her, daß ich Dich nicht

gesehen?--Zwei Jahre! (ganz langsam und leise,

fast singend!) zwei lange lange Jahre! plötz-lich muntere) Geh! Du hast mich vergessen!

Hütten (immer noch ihr Haar streichend, lacht:) Viel-leicht! Ein klein bischen!

Margarethe (wie träumend:) Weißt Du noch, Ulrich,damals ach, es isl schon lang, lang her! Duwarst noch klein uud ich auch. Ich saß bei Dir, ge-rade so wie jetzt; ganz gerade so, uud Du erzähltestmir so viel, wie Du eiu großes Reich gründenwolltest, über die ganze Welt, nnd Tu solltestKaiser sein und ich Kaiserin !

Hütten: Liebes Kind

Margarethe: Das ist schon lauge her!

Hütten' Wie fällt Dir deun das gerade eiu'?

Margarethe- Weiß selbst nicht wie! Ich sitzegerade so ans Deinem Schooßc wie damals. Da fiel

es mir eben ein!--Und ich bekomme einen Thron

aus lauter Elfenbein, mit purein Golde eingelegt, unddrüber ein Himmelsdach ans Sammt nnd Seide, nndviele viele Pagen und Pferde und Wagen(lacht.) Das ist lustig! Aber jetzt sind wir vernünstiger

geworden, gelt!--Weißt Du noch, das letzte Mal,

wie Du bei uns warst, vor zwei Jahren, ehe Dn nachItalien reistest, wie wir des Abends beisammen saßen(sie hält einen Augenblick inne und schaut Hutteu gespannt an;in ihrer Stimme zeigt sich immer stärker werdend fieberhafte

Erregung.) Du übersetztest mir aus dicken Büchern,