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Vom Menschen : Versuch einer geistwissenschaftlichen Anthropologie / Werner Sombart
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Mich. Montaigne:La plus calamiteuse et fraile de toutes les crea*tures..et quand et quand la plus orgueileuse: eile se sent et se veoid logeeicy parmi la bourbe et le fient du monde, attachee et clouee ä la pire, plusmorte et croupie partie de lunivers, au dernier estage du logis et le plusesloignd de la voulte celeste, avecques les animaulx de la pire condition destrois; et se va plan tan t, par imagination, au dessus du cercle de la lune, etramenant le ciel soubs ses pieds.

Blaise Pascal: Un roseau le plus faible de la nature, mais... unroseau pensant.

B e n j. Franklin:A tool making animal.

Rousseau: Un animal deprave (= corrumpu, verdorben).

Herder:Das Tier, das einen aufgerichteten Gang hat.

Kant:Das Tier, das sich selbst vervollkommnen kann.

Schiller:Das Wesen, welches will (während alle anderen Dingemüssen).

Goethe : Der Menschdas erste Gespräch, das die Natur mit Gott hält.

Schopenhauer:Das prügelnde Tier:ihm ist das Prügeln so natür-lich wie den reißenden Tieren das Beißen und dem Hornvieh das Stoßen.

Th. Wai tz : Das Lebewesen, dasErfahrung hat.

Nietzsche:Das Tier , das versprechen darf,das kranke Tier,dasUntier und Übertier.

Jos. Mack:Der Neinsagen-Könner, auch Asket des Lebens:man gibtziemlich allgemein zu, daß es für das Tier kein abstinere, kein Versagen desGenusses gebe. (Das spezifisch Menschliche und sein Verhältnis zur übrigenNatur. [1904.]) Danach:

Max Scheler:Der Neinsagen-Könner. Scheler nennt den Menschenauch noch denGottsucher.

S. Freud :Der Triebverdränger.

L. K1 a g e s :Das denkende Tier.

Paul Ernst:Das Tier, das sich selber belügt.

Nicolai Hartmann :Das aus sich selbst heraus gefährdete Wesen.

Man kann nach diesem Schema die Liste der Definitionen beliebig ver-mehren. Ichf vermisse z. B. eine sehr bedeutsame: Der Mensch ist dasGeschöpf, das sich langweilt.

Zum Schlüsse teile ich noch einige humoristische und dienaturwissen-schaftliche Begriffsbestimmung des Menschen mit.

Eine Definition, die sich Joh. Scherr, Größenwahn (1876), 172, zu eigenmacht, lautet:Der Mensch ist eine oben und unten mit einer Oeffnung ver-