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Vom Menschen : Versuch einer geistwissenschaftlichen Anthropologie / Werner Sombart
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Anmerkungen

1) Diese Definition ist von der Scholastik allgemein angenommen worden.Neuerdings macht sie sich wieder zu eigen Th. Häcker, Der Geist des Men-schen und die Wahrheit, 1937, indem er dazu bemerkt:Damit ist die Forderungder echten Definition erfüllt! Kein Haar zu wenig und kein Haar zu viel. Vgl.Matthias Schneid, Psychologie im Geist des hl. Thomas von Aquin , I. Teil:Leben der Seele, 1892. Übrigens kann man aus Augustinus auch noch andereAuffassungen vom Menschen herauslesen, wie etwa die: daß er das krankeGeschöpf innerhalb der Schöpfung ist.

2 ) Vgl. Chateaubriand, Le genie du christianisme, Livre III, Ch. II,Ed. 1874, 1, 78.

3 ) Jak. Grimm, Über den Ursprung der deutschen Sprache. Aus den Abh.der kgl. Akademie der Wiss., 1851, 4. Aufl., 1858, S. 29. Vgl. auch M. Perty,Die Anthropologie usw., 1874, 3, 4.

4 ) J. Baron Uexküll und G. K r i s z a t, Streifzüge durch die Umweltenvon Tieren und Menschen, 1934, 53.

5 ) M. Schüler, Sind Menschen- und Tierseelen einander gleich? 1875, 8 f.

®) So manche Mediziner, wie C. v. Monakow und R. Morgue, BiologischeEinführung in das Studium der Neurologie und Psychopathologie, 1930; z. B.Seite 41, 81 fi., 84 fi.

7 ) Wilhelm Goetsch , Zusammenarbeit im Ameisenstaate. Forschungenund Fortschritte. 1.10.1934.

8 ) Dr. Katz, Sozialpsychologie der Vögel, in: Ergebnisse der Biologie 1,1926, 454; bei L. Klages , Grundlegung der Wissenschaft vom Ausdruck,5. Aufl., 1936, Seite 9, 10.

9 ) Bastian Schmid , Aus der Welt des Tieres, 1930, 130, 99.

i°) Eine sehr eingehende Zusammenstellung aller Gründe und Beweise fürdie Unfreiheit des Willens enthält die Schrift von Kuno Fischer , DieFreiheit des menschlichen Willens und die Einheit der Naturgesetze, 2. Aufl., 1871 eine Frucht des naturalistischen Zeitalters. Im übrigen ist zu verweisen aufden ArtikelWillensfreiheit in den verschiedenen philosophischen Wörter-büchern, in denen auf Dutzenden von Seiten die Ansichten der sich befehdendenPhilosophen verzeichnet sind. Beste Darstellung des Gegenstandes bei N i c.Hartmann, Ethik, 1925.

11) Kant, Kritik der reinen Vernunft. Aus der 3. Antinomie.

Sombart : Vom Menschen

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