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anmaßend
selbstsüchtig
nüchtern
aufgeweckt
bescheiden
fürsorgend
phantasievoll
hell
fügsam
gutes Gedächtnis
geruhsam
nachtragend
schwungvoll
geistvoll
verschlafen
verträumt
auflehnerischschlechtes Gedächtnisgeschäftig (betriebsam)
versöhnlich
schwunglos
stumpfsinnig
Die übliche Form, in der man die Menschen einzuteilen pflegt, ist abereine andere: man weist sie bestimmten Gruppen zu, die man in der Weisebildet, daß man eine Anzahl von Eigenschaften, die sich häufiger beieinanderfinden, zu einer Einheit zusammendenkt. Diese Gruppen, die man auch alsMerkmalsschemata bezeichnen kann, dienen also gleichsam als Sammel-kästen, in denen man die Menschen mit gleichen oder ähnlichen Eigen-schaften unterbringt und sind zur Sortierung und damit Übersichtlichmachungder menschlichen Varietäten zweckmäßig. Wir können ihrer drei verschie-dene Systeme unterscheiden: solche, die die körperlichen (sichtbaren) Eigen-schaften, solche, die die leib-seelischen Merkmale und solche, die die geistigenEinstellungen ordnen.
1. die übliche, jedenfalls wichtigste Ordnung der leiblichen(somatischen) Besonderheiten der Menschen ist die nach sog.Rassenmerkmalen.
Man versteht unter „Rasse“ im naturwissenschaftlichen Sinne, der hier alleinin Betracht kommt, ein „Bündel von Erbanlagen“, womit ausgedrückt wird, daßRasse kein Kollektivuni, keine Realität, sondern eine Abstraktion ist, daß Men-schen (wie Tiere und Pflanzen) keine „Rasse bilden“, sondern „Rasse haben“.So definiert den Begriff Rasse der führende französische „Anthropologe“ Topi-n a r d , L’anthropologie 5. ed. 1895, p. 200 u. a.; so in Deutschland W. Scheidt,Allgemeine Rassenkunde (1925)), 4 ff; in Ver. Staaten, Frank H. Hankins, The Racial Basis of Civilization (1926), 279. Ähnlich Eugen Fischer inBaur-Fischer-Lenz, Menschliche Erblehre l 4 (1936), 246 ff. Einig sindheute übrigens alle maßgebenden Forscher, daß Rassenmerkniale immer denCharakter der Erblichkeit tragen müssen.
Von den beiden Unterbegriffen des Begriffs Rasse: der Herkunfts- und Hin-kunfts-Rasse, der zoologischen oder System- und der medizinischen oder Vital-Rasse, kommt hier, wo wir es mit der Einteilung der Menschen nach der Ver-schiedenheit ihrer Eigenarten zu tun haben, nur der erste: die Herkunfts- oderSystemrasse in Frage, deren Begriff also dazu dient, Menschen mit gleichen Erb-