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Vom Menschen : Versuch einer geistwissenschaftlichen Anthropologie / Werner Sombart
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Ische, Die Eroberung des Menschen, 3. Aufl., 1903. Von der Schuld amDarwinismus sprechen ihn los: H. v. Helmholtz, G.s naturwissenschaftlicheArbeiten, 1853. Wieder abgedruckt in zwei Vorträge über Goethe, 1917. K. C h.Planck, Wahrheit und Flachheit des Darwinismus, 1872. Oscar Schmidt,Deszendenzlehre und Darwinismus, 1873. Das Zeugnis dieses Autors wiegt be-sonders schwer, weil er selbst ein leidenschaftlicher Vertreter des Dar-winismus ist.

1*0) Goethes Unterhaltungen mit dem Kanzler Friedrich von Müller . Her. vonC. A. H. B u r k h a r d t, 1870. 29. April 1818.

131 ) Brief Robert Mayers aus dem Jahre 1874; bei Zockle r, a. a. 0.Seite 668.

132 ) Zu vergleichen m e i nProletarischer Sozialismus. Band I, Kapitel 10.

1 33 ) K. Chr. Planck, Wahrheit und Flachheit des Darwinismus, 1872;Wigand, Der Darwinismus und die Naturforschung Newtons und Cuviers,Band I, 1874; Ed. von Hartman-n, Wahrheit und Irrtum im Darwinismus,1875; Ad. Bastian, Schöpfung oder Entstehung. Aphorismen zur Entwicklungdes organischen Lebens, 1875.

134 ) Otto Grosser in Forschungen und Fortschritte, 10. II. 1938, Seite 58;über die Entwicklungstheorien des 19. Jahrhunderts und ihre Auswirkungen inder Gegenwart; nach einem Vortrage auf dem Internationalen Kongreß für Ge-schichte der exakten Wissenschaften in Prag im September 1937. Aus der neu-eren Literatur vgl. zum Belege: B. Dürken, Entwicklungsbiologie und Ganz-heit, 1936. V. Franz, Der biologische Fortschritt, 1935. Max Hart mann,Analyse, Synthese, Ganzheit in der Biologie. Sitzungsberichte der Pr. Akademieder Wiss., 1935; derselbe, Wesen und Wege der biologischen Erkenntnis:Verhandlung der Gesellschaft D. Naturforscher und Ärzte, 1936; K. Beurlen,Die stammesgeschichtlichen Grundlagen der Abstammungslehre, 1937; L. v.Bertalanffy , Das Gefüge des Lebens, 1937; Alois W e n z 1, Metaphysikder Biologie von heute, 1938 (klare Zusammenfassung).

Unter den älteren Bekämpfern des Darwinismus ragt H. Driesch hervor,dessen Werke bekannt sind. Sein neuestes Buch führt den Titel: Die Maschineund der Organismus, 1937. Eine wichtige Entwicklungsreihe anti-darwinistischenDenkens führt von Heinrich Baumgartner über Kölliker zu DeV r i e s und seiner Mutationslehre. Vgl. jetzt Heribert Nilson : The Pro-blem of the origin of species since Darwin. Hereditas. 1935; dazu L. Plate, Einmoderner Gegner der Abstammungslehre im Archiv für Rassen- u. Ges. Biologie.Bd. 29. 1935.

Umfangreich ist auch die neuere Literatur geistwissenschaftlich-philosophi-schen Gepräges, die für oder gegen den Darwinismus ins Feld tritt.

Den Versuch einer philosophischen Rechtfertigung der Deszendenztheorie ent-hält z. B. das Buch von W i 1 h. B ö 1 s c h e , Die Eroberung des Menschen,3. Aufl., 1903.

Aus dem gegnerischen Schrifttum seien genannt: die Arbeiten des PaterW. Schmidt, namentlich die Schrift: Die Stellung der Pygmäenvölker in derEntwicklungsgeschichte der Menschheit, 1910, und vor allem das gehaltvolle Buchvon C. Gut beriet, Der Mensch, sein Ursprung und seine Entwicklung. EineKritik der mechanisch-monistischen Anthropologie, 1896, 3. Aufl., 1911; Italie-

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