448
nisch 1913. Daß der Mensch nicht vom Tier, sondern das Tier vom Mensch „ab-stammt“ (eins ist so „plausibel“ wie das andere) sucht zu erweisen KarlS n e 11, Vorlesungen über die Abstammung des Menschen. Aus dem hand-schriftlichen Nachlaß von K. Sn., herausgegeben von Prof. Rud. Seydel,1887. Zu vergleichen sind auch die Schriften von Edg. Dacqud, Urwelt, Sageund Mensch, 1924; 4. Aufl., 1927; die Erdzeitalter, 1930; Das verlorene Paradies,1938.
135) h. Driesch, Der Mensch und die Welt, 1928, Seite 57/58.
136) Sehr gut bemerkt P. Topinard , L’Anthropologie 5, 1895, 19: „Quelquesoit le secret de l’origine des etres, il est certain que les choses se presentent,c o m m e s ’ i 1 s ddrivaient les uns des autres.“
137) wie ein Naturforscher, der nicht geringer war als Darwin , sich diesenSchöpfungsakt vorstellte, mögen die Worte erweisen, die der große GegenspielerDarwins : Alfred Rüssel Wallace über das Problem schreibt: erspricht von „the Divine influx, w’nich at some definite epoch in his evolu-tion a t o n c e raised a man above the rest of the animals, creating as it werea new being with a continous spiritual existence in a world or worlds whereeternal progress was possible for him.“ Social Environment and moral Progress,1913, p. 120.
Der von R.W. vertretene Standpunkt ist etwa derjenige, den Goethe einnahm,der sich einmal wie folgt äußerte: „Als die Erde bis zu einem gewissen Punktder Reife gediehen war, die Wasser sich verlaufen hatten, und das Trockenegenugsam grünte, trat die Epoche der Menschwerdung ein, und es entstandendie Menschen durch die Allmacht Gottes überall, wo der Boden es zuließ undvielleicht auf den Höhen zuerst. Anzunehmen, daß dies geschehen, halte ich fürvernünftig; allein darüber nachzusinnen, w i e es geschehen, halte ich für einunnützes Geschäft, das wir denen überlassen wollen, die sich gerne mit unauf-lösbaren Problemen beschäftigen und die nichts Besseres zu tun haben.“ Ge-spräche mit Eckermann, 7. X. 1828.
738) Siehe die überzeugende Widerlegung der „Evolutionstheorie“ bei P. W.Schmidt, Die Stellung der Pygmäenvölker in der Entwicklungsgeschichte derMenschheit, 1910.
138a) f. Quötelet, Der Mensch, 1838, 290f.
139) Lujo Brentano, Die Malthus ’sche Lehre etc., 1909. Nicht hierhergehört, wie häufig angenommen wird, I. V. T a 11 q u i s t, Statistische Unter-suchungen über die Tendenz zu einer geringeren Fruchtbarkeit der Ehen, 1886T. glaubt zwar auch an die Abnahme der ehelichen Fruchtbarkeit, begründetaber diesen Glauben ausschließlich auf die „prdvoyance conjugale.“
140) Nassau William Senior , Two lectures on population, 1831.
14 1) H. Carey , Principles of Social Science, 3. Vol., 1858—1860.
142 ) H. Soetbeer, Die Stellung der Sozialisten zur Malthus ’schen Bevölke-rungstheorie, 1886.
443 ) Siehe das Nähere in meinem Buche: Die drei Nationalökonomien,1930, 15. Kapitel.