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243) Ein Lieblingsgedanke von Jos. Strygowski. Siehe z. B. Die Krisis derGeisteswissenschaften, 1923, 219. Sehr viele hübsche Gegenüberstellungen nor-discher und südlicher Eigenarten finden sich bei Ch. Victor de Bon-stetten, L’homme du midi et l’homme du nord ou influence du climat, 2. ed.,1826.
244) An diesen Tatbestand knüpft tiefsinnige Betrachtungen C. Gust. Carusin seiner Denkschrift zum hundertjährigen Geburtstagsfeste Goethes: Über un-gleiche Befähigung der verschiedenen Menschheitsstämme für höhere geistigeEntwicklung, 1849, Seite 99/100.
245) E. Huntington, Civilisation and Climate. Vgl. dazu A. M. C a r r -Saunders, The Population Problem, 344.
248) Pdpin, Terre et Peuples; 1. c.
24V) Hellpach , a. a. 0., 2. Auf!., Seite 226.
248) H. Steffens, Anthropologie, 1822, 2, 438.
249) Für die große Bedeutung, die der Pädagoge der Milieukunde beimißt, ist-kennzeichnend z. B. das „Handbuch der Pädagogischen Milieukunde“, das unterMitwirkung von A. Argeiander, P. Bode, H. von Bracken, G. Dehn,.G Herr mann, H. Hetzer, M. Kelchner, H. Kühn, R. Müller-F r e i e n f e 1 s, M. Z i 11 i g im Jahre 1932 von Adolf Buse mann heraus-gegeben wurde.
In diesem Buche befindet sich auch eine Sammlung von 688 Schriften, die sichauf das Milieuproblem beziehen sollen.
250) Zur Einführung in die heutige Vererbungswissenschaft sind geeignet:R. Goldschmidt , Einführung in die Vererbungswissenschaft, 5. Aufl., 1928 rErwin Baur , Einführung in die Vererbungslehre, 11. Aufl., 1930, G e r h.Pf ah ler, Vererbung als Schicksal, 1932. K. Salier, Einführung in diemenschliche Erblichkeitslehre und Eugenik, 1932. Friedrich Reinöhl,.Die Vererbung der geistigen Begabung, 1937. Spezialliteratur gebe ich im wei-teren Verlauf der Darstellung noch an.
Mehr Belehrung wird der anthropologisch interessierte Leser aus der älterenLiteratur ziehen können. Von dieser kommen in Betracht Prosper Lucas, .Traitd philosophique et physiologique de l’hereditö naturelle, 2 Vol., Paris 1847'bis 1850. J. Moreau , La Psychologie morbide dans ses rapports avec la Phi-losophie de l’histoire, 1859; Fr. Gal ton, Hereditary Genius, 1869, 2. Aufl. 1892;Th. Ribot, L’hördditö, 1871/72; Deutsch von Hans K u r e 11 a, 1895; Alpli-de Candolle, Histoire des Sciences et des savants depuis deux siecles...en particulier sur l’Hördditd et la Sölection dans l’espece humain, 1873, 2. ed-1885, 594 p. (Pendant zu Galton); George Chatterton Hill , Heredityand Selection in Sociology, 1907.
251) Am ausführlichsten handelt von der Bastardisierung als Mittel zur Analyse<ler Erblichkeit Rieh. Goldschmidt in dem in Anm. 250 genannten Werkeauf Seite 127—423.
252) Siehe jetzt die zusammenfassende Studie von Aloys Wenzl , Meta-physik in der Biologie von heute, 1938.
253) l m . H. Fichte, Anthropologie, 1855, 3. Aufl., § 260.
254) p r . Lucas, 1. c. 1, 458.