bereits Einrichtungen getroffen wären. 2 n Aussicht genommenwar eine Zahl von 6Zo—700 Passagieren pro Dampfer. Dietatsächliche Beförderungsfähigkeit stellte sich etwas niedriger;auf der ersten Reise, am 7. Zuni 1881, auf ZZi Personen.Die Firma Morris verpflichtete sich auch, die Lpeditionsgüter,die sie beschaffen konnte, den Carr-Dampfern zuzuführen. DieTätigkeit der Zirma muß von Anfang an zur Befriedigungder Reederei ausgefallen sein, denn diese verzichtete gleich beider ersten Reise auf die Ltrafezahlung für 6 o fehlende Passa-giere, da die Firma Morris nachweisen konnte, daß für dieseAnmeldungen aus Dänemark vorgelegen hatten, die Paffagiereaber ausgeblieben waren. Kennzeichnend für den bescheidenenUmfang des Apparates, mit dem dieses Unternehmen in An-griff genommen wurde, ist eine Gehaltsliste für das Personalder Firma Morris, das aus neun Köpfen mit einem Jahres-gehaltsetat von M. 20ZO2,— bestand!
Übrigens war der Betrieb der neuen Linie von einerbesonderen Eigenart im Vergleich zu der älteren Konkurrenz.Diese Eigenart bestand darin, daß die Dampfer der Carr-Liniegewöhnliche Frachtdampfer waren, die aber neben einemmäßigen (Quantum von Gütern auch Zwischendecke beför-derten. Es waren also keineswegs Passagierdampfer derallgemein üblichen Art, die neben Zwischendecken auchKajüts-passagiere beförderten. Für den Auswanderer hatte das denVorteil, daß ihm mehr Bewegungsfreiheit als auf den anderenSchiffen gegeben war. Alles, was das Schiff an freiem Raum,namentlich an Decksraum, hatte, stand dem Zwischendecke un-eingeschränkt zur Verfügung, während er auf den Kajüts-