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Weitere Grundlagen für spätere Erfolge wurden in derAusbildung der Organisation und des techni-schen Dienstes der Gesellschaft gelegt. Leine Tätig-keit bei der Carr-Linie hatte den jungen Leiter belehrt, wie be-fruchtend für das Geschäft eine stärkere Fürsorge für das leib-liche Wohl der Zwischendeck« war. Er verfolgte diese Politikweiter, indem er für das Zwischendeck von zwei Dampfernden Einbau von Kammern und die Anlage von elektrischemLicht vorschlug. Im nächsten Jahre wurde dieses Kammersystemim Zwischendeck ausgedehnt. Neben den Lchnelldanrpferbautenwurden weitere Dampferbauten beschlossen. Anfang 1888wurden zwei Dampfer für die westindische Fahrt bestellt, undim Frühjahr desselben Jahres acht Dampfer der Anion-Liniezum Preise von 5,2 Will. Mark angekauft, wobei die FirmaLloman das Maklergeschäft für diese Linie erhielt und einKonkurrenzverbot einging. Im Zusammenhang damit und mitden Dampferbauten wurde beschlossen, das Kapital von 20auf 25 Mill. Mark zu erhöhen. In der Generalversammlungaber beantragte Carl Laeiß, der Inhaber der Firma §. Laeiß,eine Erhöhung um 10 Mill. Mark als Zeichen des Ver-trauens; sie wurde einstimmig beschlossen. Zwei Dampfer fürdas Fracht- und Iwischendecksgeschäft wurden dem LtettinerVulcan bestellt, ein dritter wieder bei der Firma Laird in Eng-land . Der beim Vulcan im Bau befindliche Schnelldampferwurde auf den Namen der jungen Kaiserin „Augusta Victoria"getauft, und den drei neu bestellten Dampfern die Namen„Nussia", „Lcandinavia" und „Dania" gegeben, auf Beschluß