mung zwischen Ballin und dem Aufsichtsrat zu hinterlassen.Zu Beginn des nächsten Jahres tauchte das Projekt nochmalsauf, und zwar auf Veranlassung des Mr. Baker. Da die neuenVerhandlungen, die in Hamburg stattfanden, aber auch nichtzum Ziel führten, erfolgte ein Aufkauf der amerikanischenReederei durch die englische Leyland Line.
In Amerika waren gleichzeitig Bestrebungen im Gange,eine Stärkung der amerikanischen Handelsschiffahrt auf demWege der staatlichen Lubventionierung herbeizuführen,und daraus ens prang die von Mr. Baker in Hamburg vorge-tragene Idee, in Gemeinschaft mit seiner neuen Kombinationund der englischen White Star Line eine amerikanische Lchiff-fahrtsgesellschaft zu gründen, die von diesen SubventionenNutzen ziehen sollte. Weder die Subventionsbestrebungen,noch dieses Projekt kamen zum Ende, wohl aber gliederte sichder aus der Atlantic Transport und der Leyland Line zu-sammengeschlossene Konzern weitere Reedereien in England an,und zwar die schon erwähnte National Line, die Wilson-Zurneß-Leyland Line und die Westindian §: Pacific Line,sämtlich unter Leitung des Inhabers der Firma Leyland stehend,des Herrn Ellerman, eines bekannten englischen Reedersdeutscher Abstammung. Der in diesem Anternehmen vereinigteSchiffsraum umfaßte eine halbe Million Tons und wurdesowohl von den englischen Linien wie auch von der Ham-burger Linie als eine unangenehme Bedrohung empfunden,die sich u. a. darin ausdrückte, daß die englischen Linien zuirgendwelchen Abmachungen auf dem Gebiete des Passage-geschäfts sich nicht mehr bereit zeigten. Übrigens war auch