kannte General Baden-Powell schilderte die Gefahr einerdeutschen Invasion in England als drohend. Andererseitsbetonte Lir Edward Grey , der Staatssekretär des Auswärtigen,in einer öffentlichen Rede den oben schon hervorgehobenenGesichtspunkt, daß eine Herabminderung der Kosten für dieFlottenrüstung für England erwünscht sei, daß er eine solcheaber nur eintreten lassen könne im Einvernehmen mit denanderen Nationen.
Anter diesen Umständen konnte klugen Geschäftsleuten aufbeiden Leiten wohl einleuchten, wie erwünscht es sein müsse,auf einen solchen Weg der beiderseitigen Einschränkung desFlottenbaus hinzusteuern.
Im Lommer 1908 hatte Vallin seine erste Unter-redung mit Lir Ernest Cassel und berichtete darüberdem Kaiser eingehend bei dem Besuche des letzteren in Ham-burg und Kiel Ende Juni 1908. Gleichzeitig verfaßte nachseinen Mitteilungen der Pressechef des Auswärtigen Amtes,Geheimrat Hammann, einen Bericht für den Reichskanzler undden Ltaatssekretär des Auswärtigen, der hier mangels einereigenen Aufzeichnung Ballins über die Unterredung dem In-halte nach wiedergegeben sei.
Von dem englischen Freunde wurde das Gespräch mit derErklärung eingeleitet, daß er lange schon das Bedürfnis gehabthabe, aus seiner genauen Kenntnis der politischen Lage undder maßgebenden Persönlichkeiten heraus als Privatmann zudem Privatmann die gegenwärtige Lage zu besprechen. Ermöchte dazu beitragen, eine gefährliche Entwicklung der be-stehenden Rivalitäten zu verhüten. Der englische König