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Deutschland überzeugt werden könnte, daß die britische See-macht nicht gegen Deutschland verwandt werden wird, so würdedas einen gewaltigen Unterschied für die miteinander wett-eifernden Zlottenpläne der beiden Mächte machen. DieseÜberzeugung kan n aber nur erzeugt werden durch ein Aufhörender diplomatischen Reibungen und durch den allmählichen Auf-bau einer Erfahrung vermittelst gemeinsamer Anstrengungender beiden Mächte, die die Öffentlichkeit in beiden Länderndavon überzeugt, daß sie nicht darauf ausgehen, einander einBein zu stellen.
Ich befasse mich in diesem Aufsah mit der britischen Politik,und es ist nicht meine Aufgabe, mich darüber zu verbreiten,was Deutschland tun sollte. Aber kurz gesagt, wenn Deutsch-land wünscht, dem englisch-deutschen Streite ein Ende zumachen, so sollte es sich zur Aufgabe setzen, u ns davon zu über-zeugen, daß Deutschland nicht nach einer Vorherrschaft in Eu-ropa strebt, (Anmerkung des Kaisers: unmitjgateä Non-sense!) bei der wir das nächste Gpfer sein würden, nachdemman Frankreich erledigt bat . (Anmerkung des Kaisers: sre23 ^ears of government not enougk as 3 prooftkat noboä)s kere äreams of suck Nonsense!! ? ?)Ich drücke mich so kühn aus, nicht um Deutschland eines solchenPlanes zu beschuldigen, sondern um ausdrücklich den Verdachtabzulehnen, der die tiefste Grundlage aller der diplomatischenReibereien während der letzten sieben Jahre gewesen ist. (An-
merkung des Kaisers !!) Nachdem ich so meine Ansicht aus-gesprochen und, wie ich hoffe, den deutschen Ansprüchen gerechtgeworden bin, möchte ich im Folgenden nur mich mit dem be-