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kann, der sich darum bemüht. „I'kere are äikkerent vvs^s ok 3rranAin§üZureZ", sagt man in England . Äch kenne Herrn .... nicht, kenneauch nicht einmal seine Statistik, nur das, was ich davon gehört habe,erscheint mir töricht. Wenn wir diesen Krieg und insbesondere denverschärften Ubootkrieg auf Basis der Statistiken führen, die er undandere Künstler aufgestellt haben, dann werden wir sicherlich den er-hofften Erfolg nicht erringen.
Was den unbeschränkten Ubootkrieg selbst angeht, so bleibe ich beider Änsicht, die ich immer vertreten habe, nämlich, daß es uns niemalsgelingen wird, England in einen solchen Hungerzustand zu versehen,daß die englische Regierung sich gezwungen sieht, um einen Frieden zubitten, den wir diktieren.
Soeben verläßt mich ein dänischer Freund, der auch Seiner Majestätdem Kaiser wohlbekannt ist, und der heute abend mit einer Kommissionvon Bevollmächtigten der dänischen Regierung nach England reist. Diein der Kommission befindlichen beiden Vertreter des dänischen Land-wirtschaftsministeriums haben u. a. in England auch Klage darüber zuführen, daß die Engländer viel weniger Butter und andere Fette sowieSpeck jeht von Dänemark beziehen, als sie sich früher verpflichtet haben,zu übernehmen, oder wenn sie es beziehen, doch die Preise schlechtersind wie die in Aussicht gestellten.
Dänemark hat bis jeht, mit Ausnahme von zwei kleinen Dampfern,die torpediert worden sind, das ganze Kontingent an Nahrungsmitteln,das vertraglich England zugesichert wurde, trotz des Mootkrieges nachEngland hinübergebracht. Die Schiffe fahren in den Hoheitsgrenzen,bis sie drahtlos die Nachricht erhalten, wo sie den englischen Konvoptreffen, der sie dann sicher nach England geleitet. Sie haben nur eineschmale Gefahrzone zu passieren, die. wie gesagt, bis jeht nicht mehrals zwei Schiffen schlecht bekommen ist.
Darin liegt meines Trachtens bis zu einem gewissen Grade einVersagen des Mootkrieges. Ich habe immer den Herren, ins-besondere auch dem Chef des Admiralstabes, gesagt, daß ich mir den