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Das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung / von Hermann Illig
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II. DIE PAPIERGELDW Ä HRUNGr.

weiter geprägt. Ihre Fabrikation sollte beschleunigt werden ; * * * 4 )denn wenigstens an diesen Münzen sollte kein Mangel imVerkehr sein. Eine starke Vermehrung wurde notwendiginfolge der Bestimmung, daß sie als Deckung der 5 livres-Assignaten dienen sollten. Die schwierige Frage war dabei,wie man sich das nötige Metall verschaffen sollte.

Eine radikale Lösung versuchten zunächst die Dekretevom 24. und 25. Juni 1791.

Es sollten 1- und l /a- Sousstücke völlig aus Glockenmetallliergestellt werden und zwar nach einem vereinfachten Ver-fahren : sie sollten gegossen anstatt geprägt werden. ImAnfang der Ausführung hielt man inne, weil man früh genugeinsah, daß die Münzen zu leicht nachgemacht werden könntenund sehr spröde seien.

Dagegen wurden Dekrete vom Juli und August ver-wirklicht; 2 ) die Münzen sollten geprägt, nicht gegossen werden.Sie sollten nicht aus reinem Glockenmetall, sondern zur Hälfteaus Glockenmetall und zur Hälfte aus Kupfer bestehen. Siewaren gestückelt von 2, 1 und 1 h sous; das Gewicht bliebproportional zu dem früheren dasselbe. Das nötige Metallwurde hauptsächlich aus den Glocken der Kirchen beschafft.

Die Zusammensetzung des Glockengeldes wurde schonim Jahre 1792 wiederholt geändert. Am 7. August wurdefolgende Legierung für zulässig erklärt: Di Kupfer und 3 AGlockeumetall, nurPerukupfer sollte zur Hälfte hineingetanwerden; am 2. September: 8 /i 2 Glockenmetall, 3 /i 2 rotes und1 /12 gelbes Kupfer.

Auch die Stückelung wurde geändert. Es sollte jetztauch 1 U-, 3 ) 3- und 5- Sousstücke geben. 4 ) Nach einem Dekretvom 18. September 1792 sollten statt 3- und 5-Sous-, 2- und4-Sousstücke geprägt werden.

) Dekret vom 11. Januar, 17. und 20. Mai 1791.

a ) Dekret vom 18. Juli, 3. und 2S. August 1791.

s ) Dekret vom 2. September 1792.

4 ) Dekret vom 25. August 1792.