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KAPITEL V.
Dauer und Art derBebauung.
Zahl
der
Braeh-
Jalire.
Häufigkeitder Y erpachtung.
St. Petersholz
1. Erdäpfel, 2. Korn.
4
?
Triembach . .
1. Korn, 2. Erdäpfel,3. Korn, selten Hafer.
18
6 Flächen, von
Erlenbach . .
1. Korn, 2. Erdäpfel,3. Hafer.
denenjed.Jahreine auf 3 Jahrverpacht, wird.
10
30 Flächen, jedes
St. Martin . .
1. Korn.
8
Jahr 3 verp.,je eine f. Korn,Erdäpfel undHafer (gleich-sam Dreifelder-wirthschaft).
?
Breitenbach .
1. Korn, 2. Erdäpfel,3. Hafer oder Korn.
7-8
Jedes Jabr 2 bis
Meisengott. .
1. Korn, einige noch2. Erdäpfel.
8—10
3 Flächen.
?
Steige ....
1. Erdäpfel od. Korn,einige noch 2. Korn.
10-15
Jedes dritte oder
Laach ....
1. Korn od. Erdäpfel.
8-9
vierte Jahr.Jedes Jahr eine
Grube ....
1. Korn od. Erdäpfel,einige 2. Erdäpfel, sel-ten 3. Hafer.
15—20
Fläche von 3bis 4 ha.
?
Urbeis ....
1. Erdäpfel, 2. Korn.
9—10
?
Legen wir uns nun die Frage nach der Wirtschaft-lichkeit dieser seltsamen Art von Kultur vor, so kommenhierbei folgende Gesichtspunkte in Betracht.
Es ist mir allgemein versichert worden, dass sowohlKorn wie Erdäpfel auf den Ki‘ütern besser gedeihen, wieauf gewöhnlichen Feldern. Insbesondere sagte man mir inUrbeis, dass das Stroh daselbst viel härter und schwerer sei,und sich auch besser verfüttern lasse, als anderswo. Die