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Die Lage der Hausweber im Weilerthal / von Karl Kaerger
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KAPITEL V.

Dauer und Art derBebauung.

Zahl

der

Braeh-

Jalire.

Häufigkeitder Y erpachtung.

St. Petersholz

1. Erdäpfel, 2. Korn.

4

?

Triembach . .

1. Korn, 2. Erdäpfel,3. Korn, selten Hafer.

18

6 Flächen, von

Erlenbach . .

1. Korn, 2. Erdäpfel,3. Hafer.

denenjed.Jahreine auf 3 Jahrverpacht, wird.

10

30 Flächen, jedes

St. Martin . .

1. Korn.

8

Jahr 3 verp.,je eine f. Korn,Erdäpfel undHafer (gleich-sam Dreifelder-wirthschaft).

?

Breitenbach .

1. Korn, 2. Erdäpfel,3. Hafer oder Korn.

7-8

Jedes Jabr 2 bis

Meisengott. .

1. Korn, einige noch2. Erdäpfel.

810

3 Flächen.

?

Steige ....

1. Erdäpfel od. Korn,einige noch 2. Korn.

10-15

Jedes dritte oder

Laach ....

1. Korn od. Erdäpfel.

8-9

vierte Jahr.Jedes Jahr eine

Grube ....

1. Korn od. Erdäpfel,einige 2. Erdäpfel, sel-ten 3. Hafer.

1520

Fläche von 3bis 4 ha.

?

Urbeis ....

1. Erdäpfel, 2. Korn.

910

?

Legen wir uns nun die Frage nach der Wirtschaft-lichkeit dieser seltsamen Art von Kultur vor, so kommenhierbei folgende Gesichtspunkte in Betracht.

Es ist mir allgemein versichert worden, dass sowohlKorn wie Erdäpfel auf den Kiütern besser gedeihen, wieauf gewöhnlichen Feldern. Insbesondere sagte man mir inUrbeis, dass das Stroh daselbst viel härter und schwerer sei,und sich auch besser verfüttern lasse, als anderswo. Die