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KAPITEL V.
werden die in Fässer gestampften Trauben, und zwar dietesten wie die flüssigen Bestandteile untereinander gemengt,genannt. Auf eine Ohm (50 1) Flüssigkeit werden hierbei8 1 Traubenreste gerechnet.
Diese Art der Yerwerthung des Weins ist die belieb-teste, weil sie am bequemsten ist, die wenigste Arbeit er-fordert und am schnellsten nach der Ernte Geld einbringt.
Nichtsdestoweniger werden der Vorliebe des Weiler-thalers zur Eigenwirthschaft entsprechend, die Trauben auchhäufig vom Eigenthümer selbst gekeltert, um als Most oderfertiger Wein verkauft zu werden.
Wie verbreitet diese Art der Yerwerthung ist, zeigt dieMenge der Keltern , welche in den weinbautreibenden Ge-meinden vorhanden sind.
Es befinden
sich
Keltei
n in
St. Fetersholz .
30
bei einer Weinbaufläche von
91,00
ia
Erlenbach. . .
22
15
55
55
55
98,40
55
Triembach. . .
20
55
55
55
55
68,57
55
Breitenbach . .
13
r
55
55
55
70,00
55
Meisengott . .
12
55
55
55
55
60,50
55
St. Moritz . . .
12
55
55
55
55
30,85
55
St. Martin. . .
8
55
55
55
55
48,81
55
Neukirch . . .
6
55
55
55
55
41,38
5)
Diefenbach . .
6
55
55
55
55
7,78
55
6
55
55
55
55
24,49
55
Thannweiler . .
5
55
55
55
55
10,53
55
Bassenberg . .
4
55
55
55
55
31,61
55
Breiten au . . .
4
55
55
55
55
0,12
55
Steige ....
4
55
55
55
55
32,52
55
Laacli ....
2
55
55
55
55
0,00
yy
Grube ....
1
55
55
55
55
0,00
55
Urbeis ....
0
55
55
55
tt
0,21
55
lassen die
Leute
meist im
Thal
von Zim
merleuten anfertigen. Früher waren solche von Eichenholzfast allgemein im Gebrauch.
Wer nicht eine „Trotte“ in Eigenthum hat, geht zum