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KAPITEL V.
massig auf 5 Mk. inclusive und 3,20 Hk. exclusive derWerbungskosten für den Centner.
t. u M Der erzielte Preis
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Umfang
Fläche
Geschätzt
Ertrag
Otr.
GeschahWerth eKosten.
Erziele
Steigpr
Mk.
pro ArMk.
pro ge-schätztenCtr. Mk.
Erlenbach . .
143
300
960
720
5
2,40
55
75
240
280
5
3,70
St. Petersholz
100
180
576
675
6,75
3,75
Laach . . .
86
150
480
440
5
2,90
Nach dieser Zusammenstellung zu scldiessen scheintder Steigerer auf die Schätzung der Forstbehörde wenigWerth zu legen, vielmehr nur nach der Grösse der Flächezu rechnen, und hier sich, von Ausnahmefällen abgesehen,einen bestimmten Preis als Norm zu setzen.
Es ist leicht ersichtlich, dass so die Eichenwälder einenviel höheren Ertrag.als die andern Waldbestände abwerfen.Sie können alle 20 Jahre genutzt werden, ohne dass daraufeine neue Anpflanzung nöthig wäre, und sie liefern ausserdem Holz zur Feuerung noch die werthvolle Lohrinde, einenHandelsartikel mit sicherem Absatz. Kein Wunder, dassdaher z. B. die Gemeinde Bassenberg beschlossen hat, ihresämmtlichen Tannenbestände in Eichenwaldungen zu ver-wandeln.
Einen gleichfalls sehr hohen Ertrag liefern die Kastanien,welche zum grössten Theil in den Händen von Privaten,zum geringeren in denen von Gemeinden sind. Diese be-dürfen nur eines 15—17jährigen Wachsthums, ja es gibtPrivate, welche sie schon nach 10 —13 Jahren hauen lassen.Aus diesen im Yergleich zu den Eichen kürzeren Umtriebs-zeiten lässt sich auch theilweise die Thatsache erklären, dassdie Kastanienwälder zumeist in den Händen von Privaten,die Eichenwaldungen in denen der Gemeinden sich befinden,welche die längeren Umtriebszeiten wirthschaftlich besservertragen als Private.
Die Kastanien liefern ein vorzügliches Material für dieRebpfähle. Das Weilerthal exportirt sie als solche in erheb-