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Einleitung.
nen Nutzen hat, weil fast alles auf bloße Subtilitätcnhinauslauft, außer daß man die Benennungen verschie-dener Verstandeshandlungen daraus gezogen.
Uebrigens hat die Logik von Aristoteles Zeiten her,an In halt nicht viel gewonnen und das kann sie ihrerNatur nach auch nicht. Aber sie kann wohl gewinne»in Ansehung der Genauigkeit, Bestimmtheitund Deutlichkeit. — Es giebt nur Wenige Wis-senschaften, die in einen beharrlichen Zustand kommenkönnen, wo sie nicht mehr verändert werden. Zn die-sen gehört die Logik und auch die Metaphysik. Aristo-teles hatte keinen Moment des Verstandes ausgelassen;wir sind darinn nur genauer, methodischer und or-dentlicher.
VonLambcrts Organon glaubte man zwar,daß es die Logik sehr vermehren würde. Aber es cnt--halt weiter nichts mehr als nur subtilere Einteilungen,die, wie alle richtige Subtilitaten, wohl den Verstandschärfen, aber von keinem wesentlichen Gebrauche sind.
Unter den neuern Weltwcisen giebt es zwey, wel-che die allgemeine Logik in Gang gebracht haben, ----Leivnitz und Wolff.
Malebranche und Locke haben keine eigent-liche Logik abgehandelt, da sie auch vom Inhalte derErkenntniß und vom Ursprünge der Begriffe handeln.
Die allgemeine Logik von Wolff ist die beste,welche man hat. Einige haben sie mit der Aristoteli-schen verbunden, wie z. B. Reu sch»
Baum»