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Immanuel Kants Logik : ein Handbuch zu Vorlesungen / [Hrsg.: Gottlob Benjamin Jäsche]
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IZ4 Einleitung.

aus einer Hypothese sich ableiten lassen, um so wahr«schcinlichcr ist 'ste; je weniger, desto unwahrscheinlicher.So reichte z. B. die Hypothese des Tycho äs Brahezu Erklärung vieler Erscheinungen nicht zu; er nahmdaher zur Ergänzung mehrere neue Hypothesen an. —Hier ist nun schon zu errathen, daß die angenommeneHypothese der achte Grund nicht seyn könne. Dagegenist das CopernikanischeSystem eine Hypothese, aus derfich Alles, was daraus erklärt werden soll, — soweites uns bis jetzt vorgekommen ist — erklä«ren läßt. Wir brauchen hier keine Hülfshypothc«feN (tiyporlisles lublic^i-irias).

Es giebt Wissenschaften, die keine Hypothesen er«tauben; wie z. B. die Mathematik und Metaphysik.Aber in der Naturlehre sind sie nützlich und unent-behrlich.

A n h a n g.

Bvn dem Unterschiede des theoretischen und des practi«schcn Erkenntnisses.

Ein Erkenntniß wird vractisch genannt im Ge-gensatze des thcoretischcn, aber auch im Gegensatzedes spekulativen Erkenntnisses.

Practische Erkenntnisse sind neinlich entweder

l) Imperativen und in so ferne den theoreti-schen Erkenntnissen entgegengesetzt; oder sie ent-halten

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