z6 Einleitung.
Nachfolgern. Dazu hatte ihnen ihr Lehrer Platoselbst Anlaß gegeben, indem er viele seiner Lehrendialogisch vortrug, so daß Grunde xio und conn-zangeführt wurden, ohne daß er selbst darüber ent-schied , ob er gleich sonst sehr d o g m a t i sch war.
Fangt man die Cpoke des Skepticismus mit demPyrrho an, so bekommt man eine ganze Schule vonSkeptikern, die sich iu ihrer Denkart und Methodedes Philosophierens von den Dogmatikern wesent-lich unterschieden, indem sie es zur ersten Maxime allesphilosophierenden Vernunftgcbrauchs machten: auchselbst bey dem größten Scheine der Wahr-heit sein Urtheil zurückzuhalten; und dasPrincip aufstellten: die Philosophie besteheim Gleichgewichte des Urtheilens, undlehre uns, den falschen Schein aufzud ek-len. — Von diesen Skeptikern ist uns aber weiternichts übrig geblieben, als die beyden Werke des Ser-tus Empirikus, worinn er alle Zweifel zusammenge-brachthat.