i54 l- Allgemeine Elementarlehx.e.
Anmerk. l. Was für die kategorischen Urtheile diecoxuls, das ist für die hypothetischen also die Con«scquenz — die Form derselben.
s. Einige glauben: es sey leicht, einen hypothetischenSatz in einen kategorischen zu verwandeln. Alleindieses geht nicht an, weil beyde ihrer Natur nachganz von einander verschieden sind. In kategorischenUrtheilen ist nichts problematisch, sondern alles affer.torisch z in hypothetischen hingegen ist nur die Consc«qu^nz assertorisch. In den letztern kann ich daherzwey falsche Urtheile mit einander verknüpfen; denn
^ es kommt hier nur auf die Nichtigkeit der Vcrknü«
^ pfung— die Form der Konsequenz an; wor-«uf die logische Wahrheit dieser Urtheile beruht. —Es ist eiu wesentlicher Unterschied zwischen den bey«den Sätzen: Alle Korper sind theilbar, undWenn alle Korper zusammengesetzt sind: so sind sietheilbar. In dem erstem Satze behaupte ich dieSache geradezu; im letztern nur unter einer proble«watisch ausgedrückten Bedingung.
§. 26.
Verknüpfungsarten in den hypothetischenUrtheilen: moclu« xonen5 und moäu»tollen^
Die Form der Verknüpfung in den hypotheti-schen Urtheilen ist zwiefach: die setzende (mociusxonem) oder die aufhebende (moclus tollens).
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