Zweyter Abschnitt. Von den Urtheilen. l?z
fchauung dargestellt werden und heisien Axioms(zxioml-ta); die letztem lassen sich nur durch Begriffeausdrücken und können Acroame (acrosimUA) gs,nannt werden.
' ' K. ? 6. . ^Analyti sche und synthetische Satze.'
Analytische Sätze beißen solche, deren Gs«wißhcit auf Identität der Begriffe (des Prädikatsmit der Notion des Subjects) beruht. — Sähe,d^ren Wahrheit sich nicht auf Identität der Begriffegründet, müssen synthetische genannt werden.
Anmerk. i. Alles x, welchem der Begriff des Kör-pers (s^b) zukommt, dem kommt auch dieAusdehnung (i>) zu; — ist ein Crernpel eines« nalytischcn Satzes. —
Alles x, welchem du-Begriff des K6rper>5 (a^K)zukoinmt, dem kommt auch die Auziehrrng (e)zu; — ist cinCxcmpcl cines.synthetischen Saz.zes. — Die synthetischen Sätze vermehren daSErkenntniß mace^allrer; die analytischen bloß 5c«.malirer. Jene enthalten Bestimmungen (äecsr.mi»-»üo»es), diese nur logische Pradik»ate.
s. Analytische Principien sind nicht Axiom««;, den»sie sind discursiv. Und synthetische Principiensind auch nur dann Axiomen, wenn sie «int«itivsiöd.
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