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Immanuel Kants Logik : ein Handbuch zu Vorlesungen / [Hrsg.: Gottlob Benjamin Jäsche]
Entstehung
Seite
173
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Zweyter Abschnitt. Von den Urtheilen. l?z

fchauung dargestellt werden und heisien Axioms(zxioml-ta); die letztem lassen sich nur durch Begriffeausdrücken und können Acroame (acrosimUA) gs,nannt werden.

' ' K. ? 6. . ^Analyti sche und synthetische Satze.'

Analytische Sätze beißen solche, deren Gs«wißhcit auf Identität der Begriffe (des Prädikatsmit der Notion des Subjects) beruht. Sähe,d^ren Wahrheit sich nicht auf Identität der Begriffegründet, müssen synthetische genannt werden.

Anmerk. i. Alles x, welchem der Begriff des Kör-pers (s^b) zukommt, dem kommt auch dieAusdehnung (i>) zu; ist ein Crernpel eines« nalytischcn Satzes.

Alles x, welchem du-Begriff des K6rper>5 (a^K)zukoinmt, dem kommt auch die Auziehrrng (e)zu; ist cinCxcmpcl cines.synthetischen Saz.zes. Die synthetischen Sätze vermehren daSErkenntniß mace^allrer; die analytischen bloß 5c«.malirer. Jene enthalten Bestimmungen (äecsr.mi»-»üo»es), diese nur logische Pradik»ate.

s. Analytische Principien sind nicht Axiom««;, den»sie sind discursiv. Und synthetische Principiensind auch nur dann Axiomen, wenn sie «int«itivsiöd.

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