2O2 I. Allgemeine Elementarlehre.
Wandlung der problematischen Bedingung in eine»kategorischen Satz. -2. Daraus, daß der hypothetische Schluß nur aus zweySätzen besieht, ohne einen Mittclbegriff zu haben,ist zu crschen: daß er eigentlich kein Vcrnunstschlußsey, sondern vielmehr nur ein unmittelbarer, auseinem Vordersatze und Nachsatze, der Materie oderder Form nach, zu erweisender Schluß («.-on5equemi»immsZililÄ 6ömonlintdili5 s^ex -uneceäeme et cc-nls.czusnrs^ v el czuoAä mareriam vel ^»026 sormsm).
Ein jeder Pcrnunstschluß soll ein. Beweis seyn.Nun führt aber der hypothetische nur den Bcweis-Grund bey sich. Folglich ist auch hieraus klar,daß er Kin Vernunftschluß seyn könne.
§.76'
Princip der hypothetischen Schlüsse.Das Princip der hypothetischen Schlüsse ist derSahdes Grundes: ^ rstiono sä rationzrum; —-2 lle^tioriö rzrionzli sei neZationem rstionis, valstconte^uentis. ^§- 77.
z. Disjunetive Vcrnunftschlusse.In den disjunetiven Schlüssen ist der Älsjor eindi 6 junctiverSatz und muß daher, als solcher, Glie-der der Eiutheilung ederDiöjunclion haben. —
Es wird hier entweder i)von der Wahrheit EinesGliedes dcr Disjunction auf die Falschheit der übrigengeschlossen; oder 2) von der Falschheit aller Glieder,
außer