Hinsicht doch weniger beunruhigt, als man glaubt, weil man beynahe die Gewiß-heit hat, daß die Türken keine Landung daselbst wagen werden, so stark sie auch seynmögen. Die Landenge von Korinth ist wohl befestigt; die Griechen befürchten nichtsvon dieser Seite. Modon, Koron, Napoli de Nomania, Koriitth und Patras find blocttrt. Alle Anstrengungen der Griechen werden gegen Korinth gerichtet seyn,wo, wie man versichert, die türkischen Schätze von Morea aufbewahrt sind. DerPlan des Fürsien Demetrius Ppsilanu geht dahin, nach dem Rückzug der türkischenFlotte 8000 Mann, von einein gewissen Ballistre befehligt, nach der Insel Kreta aufbrechen zu lassen, wo sie ihre Landung zu Askafia bewerkstelligen sollen; 20 derstärksten Fahrzeuge der vereinigten Flotte sollen alle Haven der Insel zu Wasser blo-ckiren. VonZeit zu Zeit werden sie dieBelagerten durch kleine Kanonaden beunruhi-gen, um die Türken in Athem zu erhalten, und sie zu verhindern, allster ihrenFestungenthätig zu seyn. In der Zwischenzeit werden sich dieSfachioten so viel möglich nahern.Um die Blockade zu Lande vollständig zu machen, und griechische Truppen werdenzu Thodorus unter Voutier's Befehlen landen. (Thodorus ist nicht weit von Kaneaentfernt.) Dieses Korps wird mit Haubizen und Kanonen versehen werden, denPlatz zu beschießen; überhaupt werden alle Anstrengungen nach dieser Seite gerich-tet seyn. Zur nämlichen Zeit sollen 5 von der Admiralität von Hydra auserseheneSchiffe die Inseln umsegeln, um die Primaten zu nöthigen, wenigstens die Hälf-te des Tributs zu bezahlen, den der Großhcrr sonst erhob; die andere Hälfte soll zugelegnem Zeiten bezahlt werden. _ ^_
(Bekanntmachung.) Am 14. dieß Monats wird in dem Gebäude der kon. Por-zellan-Niederlage eine Parthie Perlen aus den Perlenbachen des Unterdouau - undRegenkreises an die Meistbietenden gegen baare Bezahlung versteigert. Die Lizita-tion beginnt Morgens um y Uhr, und wird um 2 Uhr Nachmittags fortgesetzt. Mün-chen , den 2. Jan. 1822. Kbnigl. General-Bergwerks-Sali-ien-und Münz-Ad- .rninistrarion. __ v. Eberl. — Braun, Sekretär.
Nachdem ich die allerhöchste Bewilligung zu Errichtung einer Weinhandlung er-halten habe, so gebe ich mir die Ehre, einen hohen Adel und verehrungswürdigesPublikum in Kenntniß zu setzen, daß meine Handlung von heute an ihren Anfang/nimmt. Ich empfehle mich daher zu einem geneigten Ansprüche, denen ich mich durchreele und billige Bedienung würdig machen werde. Augsburg , den 1. Jan. 1822.
Anton Eheverry, Lit. F. Nro.zyc). in der Jesuitengasse.
Ein Mann von allgemein bekannter Rechtschaffenheit von etwa Zo Jahren, vollThätigkeit, des Feldbauens, der Behandlung der Pferde, wie auch des Viehes voll-kommen kundig, ohne Kinder, und dessen Frau alle wirthschaftlichen Kenntnisse be-sitzt, wünscht irgendwo als Hausmeister oder Verwalter, um so mehr, da er eine sehrschone Handschrift schreibt, und im Rechnen vollkommen erfahren ist, unter annehm-baren Bedingnisscn angestellt zu werden; ist auch bereit, aufVerlangeu Kaution, samtden Herrschaft!. Zengnissen zu leisten. Das Weitere ist zu er fahren Lit.C. Nro.240.
Bey PH. Bronner in Eichstärr ist erschienen: Wirtmann, Jos., Kanzelrede beyder den zo. Sept. angeordneten Konkordatsfeyer in der Stadtpfarrkirche zu Hilpolt-stein. F. 6 kr. I» Kommission bey P. P. Bolling da bier. _
Es ist in einer Landstadt Baierns eine fast vollkommene Apotheken - Einrichtungzu verkaufen, und im Laden Lit.C. Nro.z. dahier kann davon ein Verzeichniß nebstdem Anbot eingesehen werden. _^_^__
Sonntag als am heil, z Konigsrage wird bey Unterzeichnetem Tanzmusik gehal-ten , wozu sich höflichst empfiehlt ' I . B. W-ntrich, Gastgeber zu z Rosen.
Sonntag als am z Kbnigsfeste wird bey Unterzeichnetem Tanzmusik gehalten,«0M ein verehrungS.vürdiges Publikmn ergebenst einladet
G-.'vrg Krbner, Gastgebe r zu den z Kö nigen.
Unterzeichneter ha; die Ehre, Sonnrag den 6. dieß Tanzmusik zu geben, wozniggebenst einladet F'. Bergdolt / Gastgeber zum goldenen Posthorn.