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Studien zur Theorie und Geschichte der Ausdruckspsychologie mit Bibliographie,1934. L. Klages , Grundlagen der Wissenschaft vom Ausdruck, 5. Aufl., 1936.Vgl. auch noch Fülleborn, Abriß der Geschichte und Literatur der Physio-gnomik in den Beiträgen zur Geschichte der Philosophie, Stück VIII und IX, undHans Pollno w, Historisch-kritische Beiträge zur Physiognomik. In Utitz-Jahrbuch der Charakterologie, Bd. V, Seite 157—206.
Die physiognomische Literatur berührt sich mit dem in neuerer Zeit ins Kraul'geschossenen Schrifttum über Menschenkunde.
Hier gibt es sogar schon zwei Fachzeitschriften (seit 1925). AußerdemReinh. Gerlin, Praktische Menschenkenntnis, Ein Lehrbuch usw. (Sammel-werk), 2. Aufl., 1920. F. E. 0 11 o Schul tze, Anleitung zur Menschenkenntnis(Quelle und Meyer-Bändchen), 1923.
Karl Hüter, Menschenkenntnis durch Körper-, Lebens-, Seelen- und Ge-sichtsausdruckskunde, 5 Unterrichtsbriefe usw., 2. Aufl., 1929. Alfred Adler ,Menschenkenntnis, 4. Aufl., 1931. J. M. Verweyen, Praktische Menschen-kenntnis, 1934. Karl Baumbach u. a. Praktische Menschenkenntnis, Rassen-kunde und Vererbungslehre, Gehirn- und Schädellehre, 1934.
Vgl. auch die in Anm. 56 angeführte Literatur.
2 ~) H. Pleßner , Die Stufen des Organischen, 1928, 135.
28 ) Über E. Zola , schrieb unter anderen E. Gilbert, Le roman en France,1896, sehr beachtliche Dinge. Er urteilt richtig, wenn er meint „il (Zola ) sup-pose rösolus tous les problemes, eclaircis tous les points obscurs“; „il animaliseses personnages“ (p. 248, 249): das trifft den Nagel auf den Kopf. Übrigens vermagdie falsche Methode den großen Wert des Zolaschen Werkes nicht zu schmälern.Er hat, wie sein großer Landsmann H. T a i n e, trotz einer miserablen Theoriesehr Bedeutsames geleistet.
2B ) G. H. von Schubert , die Geschichte der Seele, 25, 1878, 153.
30 ) Biedermann, 1, 511.
31 ) A. Schopenhauer, Welt als Wille und Vorstellung, 2. Bd., 6. Kap.
32) G.Herder , Ideen, III, Buch IV.
33 ) Siehe den anschaulichen Bericht über das Verhalten eines solchen Zwangs-
kranken bei Erwin Strauß , Ein Beitrag zur Pathologie der Zwangserschei 1nungen, in Band 98 der Monatsschrift für Psychiatrie und Neurologie; herausgeg.von K. Bonhoeffer , 1938; z.B. S.65. ,
33a ) Vgl. Eugen Fischer in Bau r- Fischer-Lenz, Menschliche Erb-lehre 1 L 1936, 259.
Man hat diese Wanderfähigkeit frühzeitig als eine Besonderheit der Menschen-art erkannt und ihr sogar einen besonderen Namen gegeben. So nennt sieE. W. A. Zimmermann in seinem bekannten Werke: Geographische Ge-schichte des Menschen usw., 3 Bd., 1778—1783; Band I, Seite 123: „seine (desMenschen) große Verbreitsamkei t“.
3 ^) Auf den einheitlichen Begriff kommt es mir hier allein an, nicht auf dieMannigfaltigkeit der Formen, die Rausch oder Zauber annehmen können. Inder Literatur ist das Thema des Rausches und des Enthusiasmus (wie man jetztunterscheiden möchte) seit Pia tos Frühdialog Jon und dem Phaedrus viel
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