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Vom Menschen : Versuch einer geistwissenschaftlichen Anthropologie / Werner Sombart
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Stern, Diff. Ps., 1911, 3. Aufl., 1921. Derselbe, Sache und Person, 3 Bde.,19061924; derselbe, Studien zur Personwissenschaft, 1930. ErichJaensch, Über Gestaltspsychologie und Gestalttheorie, 1929. Derselbe,Studien zur Psychologie menschlicher Typen, 1930. Ed. Spranger, Grund-gedanken der geistwissenschaftlichen Psychologie in der ZeitschriftDie Er-ziehung , IX. Jahrg., 1934.

Aus der neueren Literatur überCharakterologie seien genannt: A. Pfän-der , Grundlagen der Charakterologie in Utitzens Jahrbuch für Charakterologie,Bd. I, 1924, das auch in seinen späteren Jahrgängen viele beachtenswerte Beiträgeenthält. E. U t i t z , Charakterologie, 1925, mit Bibliographie. F. Seifert,Charakterologie; in: Handbuch der Philosophie, 3. Folge, 1929. L u d w. K 1 a g e s,Die Grundlagen der Charakterkunde, 5./6. Aufl., 1928; derselbe, Handschriftund Charakter, 14./15. Aufl., 1932. F r i e d r. Hermsmeister, Experimental-psychologische Untersuchungen zur Charaklerforschung, 1930. Julius Bahn-sen , Beiträge zur Charakterologie, 2 Bände, 1932 (Neudruck). GerhardPfahle r, Vererbung als Schicksal. Eine Charakterkunde, 1932. RichardMüller-Freienfels, Lebensnahe Charakterkunde, 1935.

Die Test-Literatur wuchert namentlich in Amerika . Zur Orientierung könnendienen: Theodor Ziehen , Über das Wesen der Beanlagung und ihre metho-dische Erforschung, 1918, 4. Aufl., 1929 und Rudolf Pintner, Intelligencetestings, methods and results, 1931.

57) R. Müller-Freienfels , Lebensnahe Charakterkunde, 1935, 162 f.

58) 011 o Selz, Zur Psychologie des produktiven Denkens und des Irrtums,1922; derselbe, Über die Persönlishkeitstypen und die Methoden ihrer Be-,Stimmung. Erweiterter Sonderabdruck aus dem Bericht über den VIII. Kongreßfür experimentelle Psychologie in Leipzig , 1923, 1924.

59) Die verstehende Psychologie ist bekanntlich von W. D i 11 h e y begründet.Sie wird heute in Deutschland vornehmlich durch Ed. Spranger vertreten.Siehe jetzt seinen Aufsatz: Grundgedanken der geistwissenschaftlichen Psycho-logie in der Zeitschrift: Die Erziehung, IX. Jahrg., 1934, Seite 259ff. Andere An-hänger dieser Richtung, die sich fast ausschließlich auf Deutschland beschränkt,sind Jaspers , W. Stern, N. Hartmann. Manche Forscher leugnen dengrundsätzlichen Gegensatz zwischen naturwissenschaftlicher und geistwissen-schaftlicher'Psychologie, wie z. B. Oswald Kroh und seine Schule. Gemeintist wohl die Verwendbarkeit beider Methoden bei der Seelenforschung.

60) Näheres über den Begriff des Typus siehe in meinem Buche: Die dreiNationalökonomien, 1930. Hier teile ich noch die wichtigstenTypologien derneueren Zeit mit. L. R i e s s, Historik, I, 1912, Rieh. Müller-Freien-fels, Persönlichkeit und Weltanschauung, 1919. Ernst Kretschmer ,Körperbau und Charakter, 1921, 9.10. Aufl., 1831. Dazu: Kurt Breysig ,Seelenformen, Gesellschaftslehre und Geschichtswissenschaft in Schmollers Jahr-buch, Jahrg. 53, 1929. Karl Jaspers , Psychologie der Weltanschaungen,3. Aufl., 1925. Julius Schultz, Philosophie am Scheidewege, 1922. KarlG u s t. Jung, Psychologische Typen, 1921, 2. Aufl., 1926. Ed. Spranger,Lebensformen, 1914, 7. Aufl., 1930. Vgl. Experimentelle Beiträge zur Typen-kunde, her. in Gemeinschaft mit andern von Oswald Kroh , 3 Bde., 1929 ff.