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Vom Menschen : Versuch einer geistwissenschaftlichen Anthropologie / Werner Sombart
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° 6 ) Vgl. auch C. G. Jung, Psychologische Typen, 1921, Seite 97 ff.

° 7 ) Am tiefsten behandelt diese Probleme J. J. B a c h o f e n in seinen verschie-denen Werken. Siehe deren Zusammenfassung in dem Sammelband: Der Mythus von Orient und Okzident, 1926, herausgegeben von M. Schröter und diemeisterhafte Einführung in dieses Schrifttum daselbst aus der Feder von AlfredB ä u m 1 e r.

68 ) Hier kommen vornehmlich folgende Werke in Betracht: W. Dilthey ,an verschiedenen Stellen; E. A dickes, Charakter und Weltanschauung, 1905;K. Jaspers , Psychologie der Weltanschauungen, 1919, 3. Aufl., 1925; K. G r o o s ,Der Aufbau der Systeme, 1924; G. Pfahler, Das System der Typenlehre, 1936.

69 ) Hauptwerk: Ed. Spranger, Lebensformen, 1914, 7. Aufl., 1930.

70 ) Diese Gegensätze der geistigen Haltung wurden zuerst von mir in meinerKriegsschrift: Händler und Helden, 1915, entwickelt, woselbst der Leser eine aus-führlichere Darlegung findet.

71 ) G. Ipsen , Das deutsche Volkstum im Zeitalter Napoleons. Blätter fürdeutsche Philosophie 5, 1931, S. 63.

72 ) Ob Ernst Moritz Arndt mit Haut und Haaren den Romantikern zuzu-rechnen sei, kann zweifelhaft sein. Sein wisschenschaftliches Hauptwerk: Versucheiner vergleichenden Völkergeschichte, 1843, ist recht unromantisch und sehr ver-nünftig. Vgl. auch die nicht sehr aufschlußreiche Schrift des Lamprecht-SchülersRudolf Krügel, Der Begriff des Volksgeistes in M. Arndts Geschichtsauf-fassung, 1914. Da der Verfasser selbst keinen Begriff vom Volksgeist hat, sokann er ihn auch bei Arndt nicht feststellen. Was gegen den Romantizismus beiArndt spricht, ist die Tatsache, daß er selbst das Wort Volksgeist nicht verwendet,sondern nur vonder Persönlichkeit oder demGepräge des Volkes redet.

73 ) Dem primitiven Denken entspricht ganz allgemein die Verirdischung desEwigen, wie sie im Seelenwanderungsglauben u. a. zutage tritt. Vgl. jetzt KarlAugust Eckhardt, Irdische Unsterblichkeit. Germanischer Glaube an dieWiederverkörperung in der Sippe, 1937.

74 ) S c h e 11 i n g, Schriften 1, 62 ff. Vgl. Adolf Allwohn, der Mythos beiSchelling, 1927, 57 f.

75 ) Gerhard Lehmann, Das Kollektivbewußtsein, 1928, 230. Dieses Buchenthält die gründlichste Untersuchung des Gegenstandes aus der neueren Zeit,deren Ergebnisse mit meiner Auffassung sich recht wohl vereinigen lassen. DerVerfasser ist ein Schüler Heinrich Maiers.

76 ) H. Frey er, Gemeinschaft und Volk in: Philosophie der Gemeinschaft;herausgegeben von F. Krüger, 1929, Seite 17.

77 ) Ohne eigentliche wissenschaftlich-theoretische Ambitionen, hat sich einereiche und wirklich harmlose sozial-psychologische Literatur mehr praktisch-empi-rischer Art entwickelt in den Vereinigten Staaten von Amerika . Das führendeText-Book ist jetzt das von Emory S. Bogardus , Fundamentals of Social-psychology, 1926. Vor der Gefahr, durch europäische Kritik angekränkelt zu wer-den, schützt diesen wie die Verfasser ähnlicher nützlicher Bücher ihre Unkenntnisfremder Sprachen, namentlich der deutschen. Soviel ich sehe, sind in dem Buchvon Bogardus z. B. von Wiese und Stoltenberg überhaupt nicht, S i m -