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mel mit zwei zufällig übersetzten Aufsätzen vertreten. Vgl. auch noch aus derunermeßlichen Literatur das ganz vernünftige Buch des Behavioristen FlorianZnaniecki , The laws of Social Psyehology, 1925, sowie zur allgemeinen Orien-tierung das gehaltvolle Buch von Andreas Walther, Soziologie und Sozial-wissenschaften in Amerika, 1927 und den in Anm. 64 genannten Artikel derSocial Encyclopedia.
78 ) Vgl. C. Sganzini, Die Fortschritte der Völkerpsychologie von Lazarusbis Wundt , 1913, 33 fl. Andere Literatur werde ich noch weiter unten mitteilen,wo uns das völkerpsychologische Problem noch in einem andern Zusammenhängebeschäftigen wird.
79 ) A. F o u i 11 ö, Psychologie du peuple franfais, 1898, 72.
89 ) C h. L e t o u r n e a u , La Psychologie ethnique, 1901, 441.
81) Man vernehme etwa den Schmerzensschrei, den Max H. Böhm ausstößtin seiner Einleitung zu dem wiederabgedruckten Vortrag von W. H. Riehl, DieVolkskunde als Wissenschaft, 1935, und vergleiche ihn mit den lang ausgespon-nenen Klagen in dem gehaltvollen, der Erkenntniskritik der Volkskunde gewid-meten Buch von Heinrich Harmjanz , Volk, Mensch, Ding, 1936.
82) Die Fülle des volkskundlichen Schrifttums übersteigt all©menschlichen Vorstellungen. Begreiflicherweise, da der Stoff der VK. ebensounbegrenzt ist wie die Zahl derer, die ihn bearbeiten können und wollen.
In Deutschland erscheint eine „Volkskundliche Bibliographie“, die jährlicheinen starken Band füllt.
Zeitschriften gibt es die Hülle und Fülle, teilweise in langen Serien (die „Zeit-schrift für Volkskunde“, her. von Fritz Boehm steht 1938 bereits im 46. Jahr-gang), für die verschiedenen Länder, aber auch für viele Landesteile. Dazukommen Handbücher, wie das von A. Spam er herausgegebene: Die deutscheVolkskunde; 2. Aufl, 2 Bände, 1938; sowie Wörterbücher, wie das Handwörter-buch zur Deutschen Volkskunde, von dem die erste Abteilung den „Aberglauben“in 8 Lex-Bänden einstweilen, 1938, bis Pflugbrot, die zweite Abteilung das „Mähr-chen“ einstweilen, 1938, bis Ewigkeit erledigt hat. Auch das 16 bändige Real-lexikon der Vorgeschichte schlägt großenteils in das Fach der VK.
Einige der wichtigeren Schriften habe ich im Text genannt.
83) U. v. Wilamowitz-Moellendorf, Reden und Vorträge, 1901. Volk,Staat, Sprache.
84) Erwin Baur in Baur-Fischer-Lenz, Menschliche Erblehre,1. Band, 4. Aufl., 1936, Seite 81 f.
85) Die praktischen Gründe sind im wesentlichen statistische. Vgl. den Art.von RiehardBöckh: „Die statistische Bedeutung der Volkssprache als Kenn-zeichen der Nationalität“ in der Zeitschrift für Völkerpsychologie und Sprachwiss.,herausgeg. v. Lazarus und S t e i n t h a 1, Bd. 4, Heft 3.
8«) Siehe G. Seifert, Volk und Raum in der Zeitschrift für Geopolitik;.XIV. Jahrgang, 1937.
87 ) Die subjektivistische Zugehörigkeitstheorie geht auf Renan zurück. Inneuerer Zeit ist sie in extremster Weise vertreten von Roberto Michels inseiner Schrift: Notes sur les moyens de constater la nationalitd, 1917.