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2 (1914) Im Zeitalter Kaiser Wilhelms des Siegreichen
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Die Natur des Schlachtfeldes

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setzen und sogar nördlich davon gegen la Moncelle vorzudringen, woseit 5 Uhr die Sachsen im Kampfe standen. Von Nemilly her kam das4. preußische Korps heran; das gemeinsame Handeln beider Armeen wardamit sicher gestellt. Sie entwickelten nun auch nach und nach starke Ar-tillerie, die bis dahin nur wenig hatte mitwirken können, am rechten Maas-ufer gegen die Givonnestellung. In dieser hatte sich links neben dem beiBazeilles und la Moncelle kämpfenden 12. Korps, von Daigny ab uördlich,

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das 1. aufgestellt. Dann bildete bei Jlly stehende Reiterei die Dreieckspitze,an die sich, als gegen Nordwest gewendeter Schenkel, das 7. Korps hinterdem Floingbach anschloß, während das S. und die übrige Kavallerie beiSedan im Inneren des Dreiecks standen. Eine unglücklichere Lage fürdie Armee konnte kaum gedacht werden. Mit dem näheren Herankommendes Angriffes mußte sich die konzentrische Wirkung der gesamten deutschenArtillerie vernichtend auf die französischen Heeresmassen ergießen. AlsMarschall Mac Mahon früh um 6 Uhr bei la Moncelle durch einen Gra-natsplitter verwundet wurde und das Oberkommando ans Ducrot über-