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2 (1914) Im Zeitalter Kaiser Wilhelms des Siegreichen
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VIII. Der Krieg von 1870/71

rückwärts anmarschierenden 17. Korps auf. So war die französischeFlanke entblößt; der Kampf kam zum Stehen. Er wogte zumal um dasGehöft Morkle und Goury Chateau hin und her, bis endlich die wenigerausdauernden Franzosen wieder nach Loigny zurückgingen.

Bei Lumeau war die 17. Division den Franzosen zuvorgekommen undbehauptete sich dort gegen deren Angriffe. Als nun auch die 22. Divisionüber Baigneaux herankam und angriff, wich der Feind, ward lebhaft ver-folgt, verlor eine seiner Batterien und viele Gefangene.

Als hier der Kampf entschieden war, wendete sich die 17. Division nach

rechts, um die Bayern zu unterstützen, deren linker Flügel bei GouryClMeau gerade wieder hart bedrängt wurde. Überrascht zogen die Angreifernach Loigny ab. Die verfolgenden Mecklenburger aber drangen, vereintmit den erneut vorgehenden Bayern , nunmehr auch in dieses Dorf ein.Nach heftigem Kampfe, zumal um den hochgelegenen Kirchhof am Westende,war es in deutscher Hand. 80 schnell vereinte Geschütze sandten ihre Ge-schosse dem gegen Villepion weichenden Feinde nach. Ein Versuch, denGeneral v. d. Tann nachmittags zwischen 2 und 3 Uhr unternahm, weitersüdlich vorzudringen, scheiterte indes an dem starken feindlichen Feuer.Andererseits ward die Kavalleriedivision Michel, die sich jetzt zum Angriffgegen den rechten deutschen Flügel anschickte, allein durch das Feuer der

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