Bei einer vernünftigen Politik wären unsere Be-ziehungen zu England und zu Rußland heute gleichvorzüglich, zu Frankreich durchaus korrekt, und Öster-reich-Ungarn würde noch bestehen, wenn es auch mitder Zeit gewisse Randgebiete hätte abtreten müssen.
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Wir haben die russisch-französische Allianz ge-macht, ebenso auch die russisch - japanische undrussisch -englische Verständigung: durch Vergrämungaller Beteiligten.
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Die Entente war unser Werk, eine auf gegen-seitige Versicherung gegen Kriegsgefahr beruhendeGenossenschaft.
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Bismarcks Werk beruhte auf militärischen Er-folgen. Er befestigte das Soldatenkönigtum. Kriegeri-sche Mißerfolge mußten dieses System vernichten, dervon ihm bekämpften Demokratie zum Siege verhelfen.
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Wir konnten längst zur einjährigen Dienstzeit füralle und zu Rüstungsbeschränkungen übergehen, wennwir mit Rußland gut standen und der Politik der „ge-panzerten Faust“ und der „schimmernden Wehr" ent-sagten.
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Nicht ob man das serbische Ultimatum gekannthat, ist die entscheidende Frage, sondern ob man ge-wußt und gebilligt hat, daß es auf Ablehnung be-rechnet war!