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decksverkehr auf die zwar wechselnde, im ganzen aber dochnahezu unbegrenzte Aufnahmefähigkeit der Vereinigten Staa-ten für europäische Auswanderer; im Kajütsverkehr endlich aufdie Tatsache, daß Jahr für Jahr ein starker Reiseverkehr ausAmerika nach Europa stattfand von Leuten, die entweder ausgeschäftlichen Gründen nach Europa reisten oder aber zu ihremVergnügen oder zur Erholung in europäische Badeorte, nachder Riviera usw. Die Anziehungskraft der Pariser Mode-warengeschäfte auf das weibliche amerikanische Element undgesellschaftliche Gepflogenheiten spielten dabei eine großeRolle. Ganz überwiegend war und ist daher auch heute nochAmerika im transatlantischen Verkehr der gebende, Europa der empfangende Teil. Der Gedanke lag also nahe, durch An-knüpfung direkter Beziehungen in Amerika einer Reedereieinen festeren Halt dort zu geben, die amerikanischen Handels- und Verkehrskreise an einer europäi-schen Reederei direkt zu interessieren.
Die Priorität bei dem Versuch, diesen Gedanken in die Tatumzusetzen, liegt bei der Packetfahrt und ihrem Leiter, undzwar reichen die Bestrebungen in diesem Sinne weit zurück indie Anfänge seiner Tätigkeit. Aus dem Jahre 1891 ist be-reits ein Dokument dafür erhalten in Gestalt eines Briefes,den Ballin an den Leiter einer der wenigen größeren ameri-kanischen Reedereien, der Atlantic Transport Company, dieihren Sitz in Baltimore hatte und den Verkehr nach Eng-land pflegte, Mr. B. N. Baker, geschrieben hat, dem er per-sönlich nahegetreten war, und mit dem ihm eine lange Freund-schaft später noch verbunden hat. Der Brief ist das Resultat