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sein und eine neue Äera von noch größerem Erfolg, wenn das möglichist, für Ähre Gesellschaft damit beginnen möge/
Mit dem Ende der 90er Jahre setzte eine starke Expansionder Gesellschaft ein. Im Jahre 1897 wurde die Hamburg -Calcutta-Linie aufgekauft, deren Betrieb nach Gstindienaber nicht fortgesetzt, sondern deren Dampfer in andere Linieneingestellt wurden, und Ende desselben Jahres kam aus denKreisen des Hamburgischen Gstasienhandels die Anregung, dieFahrt nach Gstasien aufzunehmen.
Auch auf diesem Gebiete war in den vorausgegangenenJahren die Hamburgische Schiffahrt ins Hintertreffen geraten.Es bestand zwar in Hamburg die Kingsin-Linie, die sichaber lediglich dem Frachtgeschäft widmete und mit ihren Be-mühungen, dem Norddeutschen Lloyd den Reichspostdampfer-dienst nach Gstasien streitig zu machen, keinen Erfolg gehabthatte. Nunmehr beschloß die Packetfahrt die Errichtung einerArachtdampferlinie und gleichzeitig auch den Eintritt in dasPassagegeschäft.
Es hatte neben der Kingsin-Linie in Hamburg für eine kurzeZeit eine zweite Frachtdampferlinie bestanden, und zwar wardies eine Gründung der in Gstasien seit langem heimischenBremer Firma Rickmers gewesen. Der Norddeutsche Lloyd aber, dem diese neu entstandene Linie im Hinblick auf die be-vorstehende Erneuerung des Lubventionsvertrages mit derReichsregierung unbequem war, hatte im Jahre 1897 mit derFirma Rickmers ein Abkommen getroffen, wonach er vierDampfer der Firma auf mehrere Jahre charterte und sie imnordamerikanischen Frachtgeschäft verwandte. Die Linie ver-