dem Lloyd. Übrig blieb aber noch die Beseitigung der Kon-kurrenz zwischen den beiden Hamburger Linien. Au diesemZweck trat die Verwaltung der Packetsahrt an die Kingsin-Linie mit dem Angebot einer Fusion heran, die ihr nichtnur zwecks Verhütung eines Konkurrenzkampfes erwünscht er-schien, sondern auch zur Verstärkung des für die Gstasienfahrtverfügbaren Dampfermaterials, denn die Kingsin-Linie ver-fügte mit i z Dampfern über ein für die Fahrt besonders ge-bautes, praktisches und gutes Material. Am die Fusion, diedurch einen Aktienaustausch bewerkstelligt werden sollte, durch-zuführen, wurde eine Generalversammlung einberufen zwecksBeschlußfassung über eine Erhöhung des Aktienkapitals umz Millionen Mark auf 50 Millionen. Die Verhandlungenmit der Kingsin-Linie gingen nicht ohne weiteres glatt von-statten, und es bedurfte noch einer kleinen Erhöhung des An-gebotes, um zum Erfolg zu kommen. Die Packetsahrt über-nahm auf Grund des Fusionsvertrages sowohl die sämtlichenSchiffe wie auch das ganze Personal der Kingsin-Linie.
Der inzwischen mit dem Norddeutschen Lloyd zum Abschlußgebrachte Vertrag sah einen gemeinsamen Betrieb sowohl dervom Reich subventionierten Postdampferlinie wie auch einerFrachtdampferlinie nach Gstasien vor. Der Packetsahrt standdanach das Recht zu, falls nach dem neuen mit der Reichs-regierung zu schließenden Vertrag ein I4tägiger Dienst nachGstasien zur Einrichtung kam, von den vier zu beschaffendenneuen Dampfern zwei zu stellen und zwei weitere einige Jahrespäter. Man ging dabei von dem Grundsatz aus, daß vonneun zu stellenden Dampfern der Lloyd fünf und die Packet-