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Gzean. Es kam auch dort nur zu einer Beteiligung am Fracht-geschäft, und zwar in indirekter Form durch Vercharterung vonSchiffen an amerikanische Interessenten.
Aus dem Jahre 190z ist ferner noch eine geschäftlich nichtbedeutende, aber in anderer Beziehung interessante Episode zuberichten, nämlich die Anbahnung einer geschäftlichenVerbindung mit einer dänischen Gesellschaft, diesich zunächst auf Westindien, später auch auf Rußland bezog.Dieses dänische Unternehmen war die »Gstasiatiske Kom-pagni" in Kopenhagen . Der Begründer dieser Gesellschaft,Herr Andersen, ist einer der erfolgreichsten Kaufleute, dieder moderne Handelsverkehr kennt, der erfolgreichste seinesHeimatlandes, zugleich aber auch ein internationaler Geschäfts-mann großen Stils. Er hatte in jungen Jahren in Hinterindien ein Geschäft bescheidenen Umfangs aufgebaut, es im Laufeder Zeit durch den Erwerb wertvoller Konzessionen, insbeson-dere von Teakholzwaldungen in Liam, ausgebaut. Aus diesemGeschäft entstand im Laufe der Jahre eine immer mehr wach-sende Reederei, die vermöge jener Konzessionen den besonderenVorteil hatte, über eigene Ladung zu verfügen, was in schlechtenZeiten, beim Mangel an anderer Fracht, ein unschätzbarer Vor-teil war. Bei diesem Geschäft, das er nach seiner Rückkehrnach Europa in Kopenhagen weiter ausbaute, erfreute sichAndersen der besonderen Förderung der dänischen Königs-familie, sp'cker auch der russischen Kaiserfamilie. Seinebesondere Gönnerin und sein Partner war die PrinzessinMarie von Dänemark, die in der Politik als BismarcksFeindin bekanntgeworden ist, insbesondere durch ihren Versuch,