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amerikanischen Fahrt zu neuen Taten. Die beiden Dampfer„Amerika " und „Kaiserin Auguste Victoria" hatten sich aus-gezeichnet bewährt, aber was neben ihnen in dem Passagierdienstder Gesellschaft nach New Bork lief, um die wöchentlichen Ab-fahrten zu bestreiten, war nicht gleichmässig. Das geplante ver-größerte Lchwesterschiffwar 1928 abbestellt worden. Inzwischenhatten andere Reedereien hochwertige Schiffe herausgebracht,insbesondere hatten sich die beiden großen Turbinendampferder Cunard-Linie, „Lusitania " und „Mauretania", glänzendbewährt, und die White Star Line baute den Riesendampfer„Glympic", dem zwei Lchwesterschiffe mit den stolzen Namen„Titanic" und „Gigantic" folgen sollten. Diesem Beispielschickte sich die Cunard-Linie an mit dem Bau der „Aquitania"zu folgen. Man war also im Begriff, dem reisenden Publikumwieder Neues, nie Gesehenes zu bieten. Da konnte wohl diePacketfahrt nicht zurückbleiben, und Ballin begann sich mit denPlänen eines Neubaus zu beschäftigen, der naturnotwendig vondem Besten ausging, was die Konkurrenz zu bieten beschlossenhatte, der „Glympic". Lo entstanden mit Hilfe des LtettinerVulkan, der in einem überaus scharfen Wettbewerb sich denAuftrag für das erste Schiff sicherte, und für die beiden Schwester-schiffe in der Zusammenarbeit mit Blohm L Voß die Entwürfefür die drei „Ämperator"-Dampfer. Nach ihrer Geschwindigkeitwaren es Schnelldampfer der alten Art, nach ihrer Einrichtungeine Vereinigung dieses Typs mit dem inzwischen geschaffenender „Kaiserin ", in ihrer geschäftlichen Grundlage eine Neuerunginsofern, als nicht mehr Fracht uud Zwischendeck die Basis derRentabilität bildeten, sondern die Kajüte. Eine gutbesetzte
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