' zu wollen, eine Frage, auf welche eingehend zurückzukommen ich mirvorbehalte, möchte ich meine Vermutung dahin aussprechen, daß die- .Verpflegung der Klaffe der P- und Barbarossa-Dampfer auf diesergroßen ostasiatischen Reichspostfahrt ein Fehlgriff ist. Das Momentder Zrachtbeförderung tritt bei diesen Schiffen viel zu sehr in den Vorder«< gründ, und die Wahrnehmung der umfangreichen Ladungsgeschäfte inder großen Zahl von Häfen wird nicht durchgeführt werden können,ohne große Belästigung und Beeinträchtigung des Passagier- und Post-. dienstes. Der bisherige Verlauf der Reise der ^Kiautschou" liefert Ihnen^ schon einen Beweis der Berechtigung meiner Bedenken. Am wieder in. den vorgezeichneten Zahrplan zu kommen, müssen wir die ganze Reserve-kraft dransetzen und schleppen so über 7000 Tons Ladung unter schweren. Gpfern an Kohlenverbrauch mit 15—16 Knoten über diese weiten. Strecken. Das wäre alles noch plausibel, wenn für diese außerordentlichenAufwendungen auch höhere Zrachteinnahmen erzielt würden. Tat-sächlich befördern wir aber die große Ladung zu gleichen Raten wie dieZrachtdampfer, und tatsächlich handelt es sich mit wenigen Ausnahmen. um Ladung, die eine schnelle Beförderung gar nicht beansprucht und. ebensowohl mit I I Knoten Geschwindigkeit reisen könnte. Ich fürchtesehr,daß ein krasses Mißverhältnis sich ergeben wird zwischen den erhöhtenLeistungen der Reedereien mit diesen Schiffen und der dafür gewährten, Erhöhung des Reichszuschuffes."
»An Bord des R.P.D. Kiautschou vor Colombo,
24. Jan. 1901.
.Äch mache die Ausrüstungsabteilung auf einen anderen
großen Adelstand aufmerksam, den ich auf vielen unserer Schiffe undauch hier gefunden habe, das ist das verständnislose Zusammenpackenempfindlicher Proviantartikel mit solchen, die einen starken Geruch vonsich geben. Ich habe hier z. B., wie schon so oft, das Schwarzbrotin einem Raum gelagert gesunden, in welchem außer anderen Artikeln
Schinken und große Stücke anderen Fleisches waren. Es sollte
auf den Schiffen ein Raum geschaffen werden, der nur für die Aufbe-