verbessern und zu übertreffen galt. Von dieser einen Schiffs-klasse abgesehen, stand die Dampfschiffahrt, von heute ausbetrachtet, in den Kinderschuhen.
Der Lchiffspark der Hamburg-Amerika Linie bestand im Jahre 1886 im wesentlichen aus zwei Artenvon Schiffen, einmal den nach Nordamerika, hauptsächlich nachNew Wrk, fahrenden Dampfern und sodann den auf derwestindischen und mexikanischen Route beschäftigten Schiffen.
^ Die Nordamerika- Dampfer waren — mit der ein-zigen Ausnahme der ziemlich verunglückten „Hammonia", beider man auf halbem Wege vom Alten zum Modernenstehsngeblieben war Dampfer von dem Typ der in den70er Jahren nach einem schweren Konkurrenzkampf über-nommenen Dampfer der Adler-Linie, also langsame Dampfermit Kajüte, Zwischendeck und Frachträumen. Außerdem warennoch Schiffe von dem von der Carr-Linie ins Leben gerufenenund von dieser übernommenen Typ im Betriebe, die größereLadungsmengen und daneben nur Iwischendeckspassagiere be-förderten. Die Schiffe für Nordamerika waren noch sämtlich inEngland gebaut, standen jedoch sowohl den englischen Passa-gierdampfern wie auch den Lloyddampfern in jeder Beziehungnach. Es waren aus Eisen gebaute Schiffe mit einfachemBoden, niedrigen Decks und engen Eingängen und hattengrößtenteils noch eine Schoner-Takelage, von der man beijeder sich bietenden Gelegenheit Gebrauch machte zur Unter-stützung der Maschinenkraft. Die Maschinen waren Compound-Maschinen, die Kessel Einfachender, zum Teil noch quer-schiffs stehend, mit zwischen den Kesseln liegenden, längsschiffs