herein dafür (zu sorgen, dass die ganze Organisation in sich dasHöchstmass von Gewähr dafür trägt, dass dieser Ausgleich einbilliger, gerechter wird und in einer unseren wirtschaftlichen undsozialen Interessen rechnungtragenden Weise herbeigeführt wird.
So sieht die Organisation ungefähr aus, die uns vorschwebt.Sie ist natürlich — das möchte ich hier ausdrücklich, um vonvornherein jedem Missverständnis vorzubeugen, wiederholen —nur eine Teilorganisation. Denn Sie haben aus meinen Ausfüh-rungen gesehen: wir sind vollständig klar darüber, dass die Orga-nisation zur wirtschaftlich-technischen Durchführung der Rohstoff-beschaffung nur ein Stück, allerdings ein wesentliches und wich-tiges, aber immer nur ein Stück der Gesamtaufgabe, die zu lösenist, bilden kann.
Auf den anderen Gebieten, namentlich der Arbeit und desKredits, werden vielleicht ähnliche Organisationen zu schaffensein. Zum Teil sind sie ja in den Ansätzen jetzt schon vorhanden.Diese verschiedenen Organisationen müssen natürlich in allenDingen einheitlich zusammenarbeiten. Dafür muss gesorgt werden,und diese Sorge wird eine meiner allerwichtigsten Aufgaben sein.Denn unsere Wirtschaft in den nächsten Jahren nach dem Kriegewird wesentlich eine Ueberganswirtschaft sein, und auf mich,als den Staatssekretär des zuständigen Reichsamts, wird ein grosserTeil der Verantwortung, Sorge und Last dieser Aufgaben fallen.
Deshalb werden Sie es mir nachempfinden, wenn ich dank-bar dafür bin, dass von den Kreisen der Praxis, deren Mitwirkungwir brauchen, uns bereits in grossem Umfang in die Hände ge-arbeitet worden ist. Ich möchte hier zum Ausdruck bringen,dass wir eine Reihe vorzüglicher Vorarbeiten über diese Dingebekommen haben, so von der Berliner Handelskammer, von der„Kriegszentrale des Hansabundes" — Herr Geheimrat Riesser,der Mitglied dieses Ausschusses ist, hat ja dem Ausschuss dasumfangreiche, von der Kriegszentrale bearbeitete Material mitge-teilt —; ferner von dem „Kriegsausschuss der deutschen In-dustrie", der zahlreiche Unterausschüsse gebildet hat, deren Vor-arbeiten wir grossenteils werden übernehmen können. Diese wert-volle Vorarbeit begrüssen wir und wir hoffen, dass die Freiwil-ligkeit, mit ( der diese Dinge in Angriff genommen worden sind,