PREUSSEN U. D. DRESD. EUBSCH1FFA1IRTS-C0MMISSI0X 45
Etat.
Wirkliche Einnahme.
Lenzener Zoll
62693.
— .
— .
109398.
17.
7.
„ Licent
55070.
- .
71460.
2.
1.
18387.
24140.
19.
4.
Sandau
11558.
— .
16323.
14.
9.
26144.
— .
— .
Jerichow
11557.
— .
— .
15874.
14.
2.
25767.
-.
- .
6968.
- .
- .
Grünewalde
8866.
— .
— .
8570.
7239.
— .
2899.
3.
7.
Pretzsch
2674.
— .
— .
3159.
21.
4.
Mühlbei’g
6934.
6.
6.
258486.
7.
5.
Wie aus den beigefügten wirklichen Einnahmen einigerÄmter ersichtlich ist, überstieg die wirkliche Einnahme denEtat noch um '/4 bis V 5 - 95 ) DieVerwaltungskosten sollten nachdem Voranschlag 11071 Tlilr. 3 Gr. 2 Pf., also ungefähr473°/n betragen.
Unter den Privaterhebungen waren die bedeutendsten diein Magdeburg , sowohl die Niederlagegebühren, als der Zoll.
Die Verwaltung der Stadt Magdeburg liess im Zu-sammenhang mit der Ausübung ihres Umladerechtes, aufwelches in dem folgenden Abschnitt eingegangen werdenwird, eine Anzahl Abgaben erheben. Ich muss diese Ab-gaben in der Besprechung von dem Institute des Umlade-rechtes an sich trennen, da sie an dieser Stelle, wo es sichum die Frage der Belastung des Verkehres durch Abgabenhandelt, angeführt werden müssen. Sie hatten einen ge-bührenartigen Charakter, insofern sie für den allerdingserzwungenen Genuss einiger dortiger Verkehrsanstalten ent-richtet werden mussten. 99 ) Zunächst war eine sogenannteNiederlagegebühr zu zahlen für die Benutzung der Lager-räume des Packhofes. Die Waren waren in keinem Fallevon ihr befreit, auch dann nicht, wenn die Umladung in