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Die Regulierung der Elbschiffahrt 1819 - 1821 / von Martin Kriele
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ANMERKUNGEN

4) Hübsch , Versuch einer Geschichte dos böhmischen HandelsPrag 1849, pg. 58, berichtet, dass Melnik und Lcitnieritz bereits unterNezamysl (uin 750) Wasserzölle erhalten haben.

5) Naude, Deutsche städtische Getreidehandelspolitik vom 15. bis17. Jahrhundert, mit besonderer Berücksichtigung Stettins und Ham-burgs. ( Staats- und Sozialwissensehaftliche Forschungen , hrsgeg. vonSclunoller, Bd. 8 Heft 5), Leipzig 1889, pg. 45. Die Waren be-nutzten die Ilmenau und gingen von Lüneburg aus auf den Landwegen. Siehe auch Anmork. 12.

6) Dies wird an verschiedenen Stellen in den Akten erwähnt.

7) Biedermann, Deutschlands politische, materielle und sozialeZustände im achtzehnten Jahrhundert, Leipzig 1854, pg. 325, sagt:Fast schlimmer noch, als mit den Wasserwegen, war es mit den Land-stiasser. bestellt. Ich glaube, dass dies den Thatsachen nicht entspricht.Denn erstens hören wir in zeitgenössischen Schriftstellern und Bearbei-tungen jener Zeit sehr oft, dass der Verkehr von den Flüssen sich aufdie Landstrassen zog, während die umgekehrte Thatsache sicherlich ingeringerem Umfang gefunden werden wird, und zweitens fällt eine Ver-nachlässigung der Wasserstrassen viel mehr ins Gewicht, weil sie dievon der Natur gegebenen Vorkehrsstrassen sind und die Landstrassenerst mit mehr oder weniger erheblichen Kosten und technischen Kennt-nissen angelegt werden müssen. Siehe auch Anm. 5.

Über die Zustände der Verkehrswege in der ersten Hälfte desMittelalters vgl. Inama-Sternegg, 1. c., Band I, pg. 178/179 und Band II,Leipzig 1891, pg. 365/366; über die Vernachlässigung der uraltenLeinpfade an dem Rhein und an der Mosel vgl. Lamprecht, DeutschesWirtschaftsleben im Mittelalter, II, Leipzig 1885, pg. 342 ff.; hiermitvgl. Sommerlad, die Rheinzölle im Mittelalter, Halle 1893, pg. 12, Anm. 2.

Lappenberg , Urkundliche Geschichte des hansischen Stahlhofeszu London, Hamburg 1851, pg. 29, meint, dass es vor allem der Ver-sandung des Rheines zuzuschreiben ist, dass Köln , die bedeutendsteHandelsstadt des frühen Mittelalters , seine hervorragende Stellung amEndo des Mittelalters verlor.

Einzelne Besserungsversuche kamen natürlich vor; siehe: Ediktvom 29. April 1709, auff denen Werdern in der Elbe das Holtz abzu-bauen und fleissig zu räumen ; bei Myl. Corp. Const. Magd. Nov. 3. TeilNo. 206.

8) Über die Natur der Elbe zwischen Magdeburg und Wittenbergovgl. Rust, das Deichwesen an der unteren Elbe, Berlin 1870, pg. 76 ff.;über diejenige unterhalb Dömitz bis Geesthacht vgl. v. Binzer, die Über-schwemmungen an der Unterelbe im Frühjahr 1888 (Mitteilungen derGeographischen Gesellschaft in Hamburg, 18871888, Heft II) Hamburg 1889, Einleitung. Vgl. auch Anmerkung 34.

In dem Bericht des Magdeburger Schiffer-Vereins zu Magdeburg für das Jahr 1891 findet sich auf pg. 68 ff. einNachweis der be-deutenderen Schiffahrtshindernisse der Elbe im Jahre 1864, welche