ANMERKUNGEN
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bateaux de pecheurs: les uns et les autres seraient ndcessairement sousla sui'veillance des directions principales.
156) In den meisten Fällen dürfte wohl für die Conservirungder Waren das Schiff an sich weniger Bedeutung haben als die Ver-packung der Waren, da der Schiffer schon in seinem eigenen Interessekein untaugliches Schiff zur Fahrt benutzen wird. Die Besorgnisse derMagdeburger für den guten Zustand der Waren erscheinen um so selt-samer, wenn man bedenkt, dass heute, also nur 70 Jahre später, Segel-schiffe mit den im Text angeführten Waren, beispielsweise, von Hamburg nach Adelaide um das Kap der guten Hoffnung gehen, ohne umgeladenzu werden.
Im Mittelalter (1506) hatte man in Köln das Stapelrecht — eswar wohl auch schon vielfach nur Umladerecht —• eine Zeit lang aufGüter beschränkt, welche infolge ihrer Natur leicht dem Verderbenausgesetzt waren, Salz, Häringe, Butter, Honig, Käse, Öl etc., puisqu’ilest necessaire de constater l’otat de ces marchandises avant de lesmettre en vente (vgl. De la libre navigation du Rhin ou rdclamationsdes villes de la rive gauche contre le droit d’etape de Cologne et deMayence, par P. F. Paravey, negociant ä Coblence. Coblence (1800?)pg. 14 f.). Es mag wohl aber auch bei dieser Verfügung der Umstandgewirkt haben, dass diese Lebens- und Genussmittel während der3 Tage, an welchen sie den Bewohnern zum Kauf ausgestellt wurden,sicher in den meisten Fällen verkauft wurden, was z. B. bei tlieurenKleidungsstücken nicht der Fall war.
157) Für einen grossen Teil der Waren musste in Magdeburg in jedem Fall eine Umladung stattfinden, da sie hier den Flusswegverbessern Die Höhe dieser Zahl geht aus der folgenden, einemSchreiben Hoffmanns (Ministerium der ausw. Angel.) an Jordan, 14. 5.1820, entnommenen Statistik hervor. Von Magdeburg aus gingen:
Stromauf. Stromab. Landwärts nach Westen
Etatsjahr 1802/3.„ 1803/4.
„ 1804/5.
und Süden.399 948 Ctr.346 904 „
331 494 „
74 622 56 276
70 378 62 316
69 386 66 248
Damit vergleiche man, dass (nach derselben Quelle) von Magdeburg 1819 auf der Elbe in das Ausland versendet wurden:über Wittenberge 140 487 Berl. Ctr.
„ Mühlberg 138 337 ., „
(Es ist nicht zu ersehen, ob bei den zuerst genannten Zahlen liamburgischeoder Berliner Centner gemeint sind). Vgl. Anm. 83.
158) Vgl. die in dem Vorbericht des angeführten Buches vonDielhelm geschilderten Formen des Elbverkehrs.
159) Denkschrift v. 4. 11. 1820. Der Minister sagt ferner be-züglich Sachsens: „Auch dieser Staat muss wünschen, seine natürlichenund künstlichen Erzeugnisse möglichst schnell und wohlfeil auf der