ANMERKUNGEN
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8) Siehe Schmollet', Studien VII, pg. 85; Naude, 1. c., pg. 59/60.
9) Über das Stapelreeht in Pirna siehe Hübsch, 1. c., pg. 143 — 147.
10) Über das magdeburgischc Stapelrecht und seine verschiedenen
Wandlungen verweise ich besonders auf die folgenden Arbeiten:1) Hagedorn, Verfassungsgeschichte der Stadt Magdeburg bis zum Aus-gange des 13. Jahrhunderts, in den Geschichtsblättern für Stadt undLand Magdeburg 1881 (pg. 379-383, 392, 406-410), 1882 (pg. 10-12)und 1885 (pg. 73 — 82). 2) Koch, Das Leben des Erzbischofs Burchard III. von Magdeburg (1307 — 1325), in derselben Zeitschrift 1888, pg. 230 — 235.3) Leuber, Disquisitio planaria stapulae Saxonicae, Budissin (Bautzen )1658. 4) Die Gegenschrift zu dieser Arbeit: (Cellarius), ICurtze histo-
rische Nachricht von dem Stapelrecht der alten Stadt Magdeburg ,Magdeburg 1741, besonders § 14 ff. Eine klare Darstellung, welchebesonders alle Fabeln von den ottonischen Privilegien und dem Capi-tulare Karls des Gr. aus Diedenhofen vom Jahre 805 bei Seite lässt.5) Sclimoller, Studien etc. VI., besonders pg. 26—33. 6) Die in den
folgenden Anmerkungen citirten Schriften. 7) Die bereits erwähnteGeschichte der Leipziger Messen von Hasse und der Leipziger Kramer-innung von Biedermann. 8) Ein umfangreiches Verzeichnis der vorauf-gogangenen Litteratur findet sich in: Gründliche Widerlegung des vonder Stadt Leipzig angemassten unbefugten Strassenzwanges gegen dieStadt Magdeburg, Magdeburg 1748.
Es wäre sehr zu wünschen, dass die Schicksale des magde-burgischen Stapelrechtes einmal gesondert zur Darstellung kämen.Ausser den vorstehenden Drucksachen würden archivalische Studien inMagdeburg selbst und Leipzig (siehe Hasse, 1. c., pg. 46) wahrscheinlichmanches neue bringen; für die Zeit vor dem Stapelrecht würde auchals Wegweiser dionen : v. Mülverstedt , Regesta archiepiscopatus Magde-burgensis, Magdeburg 1876—86.
11) Siehe hierüber: Hertel, Der Streit des Erzbischofs Ernst mitder Stadt Magdeburg , in den Geschichtsblättern etc. 1888, pg. 370—409.
12) Siehe hierüber: Wolter, Eine Entscheidung der erzstiftsclienRegierung zu Magdeburg vom Jahre 1599, in den Geschichtsblättern etc.1883, pg. 400-407.
13) Für 1547: Mylius, Corp. Const. March. VI, I, 71; für 1554:Celarius, 1. c., pg. 111—118.
14) Siehe: Celarius, 1. c., pg. 100—106.
15) Man sehe auch: Regierungspatent, das die Ausführung desGetraydiges wieder verstattet, vom 17. August 1700; Mylius, Corp. Const.Magdebg. Noviss., Magdeburg 1714, 3. Teil, No. 128.
16) Man vergleiche hiermit den mittelalterlichen Getreideverkehrin Deutschland überhaupt: Naude, 1. c., II; in England : Faber, 1. c.,pg. 64 ff.; in Frankreich , besonders über den Kornmarkt der StadtParis : Aroskhaniantz, Die französische Getreidehandelspolitik bis zumJahre 1789 (Staats- und Socialwissenschaftliche Forschungen, herausgg.von Sclimoller, IV, 3), Leipzig 1882, pg. 12 ff.