Einleitung.
Wahrheit vortrüge; und die Dialectik, welche dieMerkmale und Regeln enthielte, wonach wir erkcn-licn konnten, daß etwas mit den formalen Criteriender Wahrheit nicht übereinstimmt, ob es gleich mitdemselben übereinzustimmen scheint. Die Dialectik indieser Bedeutung würde also ihren guten Nutzen habenals Catharctikon des Verstandes.
Man pflegt die Logik ferner einzutheilen
2) in die natürliche oder populäre und in diekünstliche oder wissenschaftliche Logik O-Zica nstui'sliü, IoA. lckoisliics, t. srtikcinliz).
Aber diese Eintheilung ist unstatthaft. Denn dienatürliche Logik oder die Logik der gemeinen Vernunft(lentus i:ommuni8) ist eigentlich keine Logik, sonderneine anthropologische Wissenschaft, die nur empirischePrincipien hat, indem sie von den Regeln des natür-lichen Verstandes - und. Vernuuftgcbrauchs handelt,die nur in concrew, also ohne Bewußtseyn derselbenin »dttracro, erkannt werden. — Die künstliche oderwissenschaftliche Logik verdient daher allein diesen Na«men, als eine Wissenschaft der nothwendigen und allgr-meinen Regeln des Denkens, die, unabhängig vondem natürlichen Verstandes - und Vernunftgebrauche,in concieco 2 xriori erkannt werden können und müssen,ob sie gleich zuerst nur durch Beobachtung jenes natür-lichen Gebrauchs gefunden werden können.
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